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Aus der Vorstandsarbeit 1. Halbjahr 2011

Der Bericht umfasst dieses Mal den Zeitraum von Mai bis August 2011. Wir tagten wieder in den Räumlichkeiten des Stadtteiltreffs Südwind im Gebäude an der Markgrafenstraße.

In der Sitzung vom 10. Mai berichtete Herr Hagemeyer, dass die Beschilderung des Fitness-Parcours am Freudenberg erst kurzfristig vor der Eröffnung erfolgen wird, um möglichen Beschädigungen vorzubeugen.

Zu unserer Jahresfahrt nach Brüssel und Namur liegen nur 18 Anmeldungen vor. Die Fahrt wird trotzdem durchgeführt. Wir werden mit einer Pressemitteilung nach weiteren Teilnehmern suchen.

Vom Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer erhielten wir eine Einladung zu einer politischen Bildungsreise nach Berlin, die vom 27.- 30. Juni stattfindet. Es sind 6 Plätze für den Bürgerverein reserviert. Da dieser Termin sich aber teilweise mit unserer Fahrt nach Brüssel überschneidet, haben wir abgesagt und werden uns um Teilnahme bei einer späteren Berlinreise bemühen.

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Blick von der Brausenwerther Brücke in Richtung Hofaue: Im Bereich Flutufer, Wesendonkstraße und Hofaue wurden im Sommer mehrere Gebäude abgerissen. Auf deren Fläche soll ein Parkhaus mit knapp 350 Stellplätzen gebaut werden. 25 Parkplätze entfallen. Einzelheiten sollen bei einem Ortstermin behandelt werden.


Herr Vitenius berichtete von der Bezirksvertretung, die am 4. Mai tagte.

  •  Die Barmenia-Versicherung bietet der Stadt an, die Neugestaltung der Kronprinzenallee vor ihrem Grundstück zu finanzieren. Dazu gehört ein neuer Straßenbelag sowie eine neue Bepflanzung. Dafür sollen etwa 
  •  Der Kiosk mit der Postagentur in der Weststraße/Ecke Kleeblatt besitzt nur 6 Parkplätze statt der 26 am alten Standort der Hauptpost. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, in der Weststraße auf dem 17m langen Parkstreifen zwischen Kleeblatt und Malzstraße Kurzzeitparkplätze einzurichten. Damit ist aber die Andienung der Postagentur durch DHL-Fahrzeuge nicht gelöst.
  •  Die Bezirksvertretung spricht sich nochmals gegen Personalkürzungen der Stadt im Jugendbereich aus, speziell gegen die im Haus der Jugend an der Bergstraße geplanten Schritte.

Am 20. Juli werden in Wuppertal insgesamt 12 neue Stolpersteine verlegt, darunter 4 in der Südstadt. Der Vorstand beschloss, die Kosten für die beiden Steine vor dem Hauseingang Augustastraße 54 zu übernehmen (190,-Euro).

Herr Hense berichtete, dass der Bürgerverein der Elberfelder Nordweststadt-Katernberg seinen traditionellen Stand beim Luisenfest jetzt erstmals vor dem Haus Nr. 124 aufstellen wird. Dort werden auch Hefte und Infos unseres Südstadt-Vereins erhältlich sein.

Herr Vitenius erinnert an unser Vorhaben, den Weg zwischen Augustastraße und Ferdinand-Schrey-Straße nach unserem verstorbenen früheren Vorsitzenden Hans-Joachim Thias benennen zu lassen. Dazu müssen wir uns aber mit einem Antrag an die Bezirksvertretung wenden.

In der Vorstandssitzung vom 14. Juni unternahm Herr Hagemeyer einen Rückblick auf die öffentlichkeitswirksame Eröffnung des Fitness-Parcours am 30. Mai, über die auch der WDR im Regionalfernsehen berichtet hatte. Von der Barmenia-Spende ist noch ein Restbetrag vorhanden, über dessen Verwendung wir in unserer nächsten Sitzung befinden wollen, wenn zusätzliche Informationen eingeholt sind.

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Der im vorigen Jahr abgerissene Schwebebahnhof am Landgericht wurde formidentisch erneuert. Er hat jetzt auch wieder eine Zugangstreppe vom Hofkamp aus. Die Aufzüge wurden ans östliche Ende der Station (zur Haspeler Brücke hin) angefügt. Im Dezember 2012 soll die offizielle Einweihung stattfinden.


Herr Schröder berichtete vom Erfahrungsaustausch der Bürgervereine mit Oberbürgermeister Jung am 26. Mai im Barmer Rathaus. An diesem Abend nannte der OB auch einige Daten zur aktuellen Finanzsituation unserer Stadt:

  • Die Gewerbesteuer hat eine Mehreinnahme von ca. 30 Mio. Euro beschert.
  • Es muss eine deutliche Anpassung der Schlüsselzuweisungen erfolgen, zurzeit mehr als 20 Mio Euro.
  • Der Anteil des Bundes an den der Grundsicherung im Alter soll von 50 % (im Jahr 2012) auf 75 % (2014) steigen.
  • Für die etwa 20 meistverschuldeten Städte in NRW hat das Land 350 Mio. Euro bereitgestellt. Die Aufteilung ist noch nicht bekannt.
  • Die Karenzzeit für die Haushaltszwangswirtschaft soll von 4 auf 10 Jahre angehoben werden, daher sind auch wieder Einstellungen von Mitarbeitern und Auszubildenden möglich.
  • Fördermittel gibt es momentan nicht.
  • Nordbahntrasse: Fertigstellung bis 2013 geplant.
  • Junior-Universität: der Standort am Brögel (neben dem Schwebebahnhof Loher Straße) soll über Erbpacht realisiert werden.
  • Ausbau der Schwebebahn: nach der Station am Landgericht sollen auch die Bahnhöfe Völklinger Straße und Werther Brücke formidentisch erneuert werden; die Wagenhalle in Oberbarmen bekommt eine Wendeschleife nach Vohwinkler Vorbild. Bisher müssen alle Züge beim Wenden die Halle in ganzer Länge durchfahren. Im Jahre 2014 soll alles für den 90-Sekunden-Takt in Spitzenzeiten fertig sein.
  • Im Konjunkturprogramm II geht der Ausbau der Schulen und des Vorplatzes am Barmer Bahnhof voran.
  • Wirtschaftsförderung: die Aufgabe dieser städtischen Gesellschaft hat die Hauptaufgabe, auswärtige Firmen für Wuppertal zu akquirieren, außerdem Gewerbeflächen langfristig bereitzustellen (z. B. in der früheren General-Oberst-Hoepner-Kaserne auf Lichtscheid und am ehemaligen Verschiebebahnhof in Vohwinkel).
  • Vom Bereich Tourismus des Stadtmarketings wird berichtet, dass der Kaiserwagen der Schwebebahn eine hohe Auslastung habe, aber wegen der Hauptuntersuchung für einige Wochen ausfalle.

Herr Vitenius berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung am 1. Juni:

  • Die Herren Ehm (Stadt Wuppertal, Ressort Grünflächen) und Schmidt (Polizei) informierten über Vandalismus auf der Hardt.
  • Ein weiteres Thema war die von der Barmenia gewünschte und finanzierte Ausgestaltung der Kronprinzenallee im Bereich der Hauptverwaltung.


Herr Trabitzsch berichtete vom Mühlentag (13. Juni), zu dem auch der Manuelskotten geöffnet war. Etwa 600 Besucher seien gekommen, zumeist als Fußgänger.

Unsere nächste Vorstandssitzung fand am 12. Juli statt.

  • Sommerreise: sie ist gut verlaufen, auch wenn die Verkehrsverhältnisse in Brüssel teilweise chaotisch waren. Von den 18 Teilnehmern mussten einige aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten. Herr Quaas, der Reiseleiter, äußerte sich zufrieden. Er regte allerdings an, keine Reiseziele zu wählen, bei denen mit Fremdsprachenproblemen zu rechnen ist, insbesondere in den Tagesabschnitten, die zur freien Verfügung stehen. Außerdem sollte der Reiseveranstalter mit Rücksicht auf das ältere Publikum die Programmpunkte überprüfen, um zu große Strapazen zu vermeiden.
  • Die im Vergleich zu früheren Fahrten geringere Teilnehmerzahl führt Herr Schneehorst auf die zu späte Bekanntgabe des Reisetermins zurück. Aus dem Rücklauf der Fragebögen solle ermittelt werden, ob wir in Zukunft noch Mehrtagesfahrten anbieten.
  • Für den Spätherbst schlägt Herr Quaas eine Adventsfahrt nach Münster vor.
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Von der Straße "Wall" aus wird der Mirker Bach, der unter dem früheren Textilkaufhaus Koch am Wall in die Wupper mündet, mit dem Entlastungssammler Wupper verbunden. Dazu wird ein Stollen unterirdisch unter dem Wupperbett in Richtung Süden vorgetrieben. Der Wuppersammler verläuft in rund 10 Meter Tiefe unter dem Mittelstreifen der B 7 und hat die Aufgabe, verschmutztes Oberflächenwasser, das früher unmittelbar in die Wupper eingeleitet wurde, zur Kläranlage Buchenhofen zu transportieren. Solche Verschmutzungen können, z. B. bei Starkregen, auch am Mirker Bach auftreten. Wegen der Baustelle ist die Einfahrt in den Wall seit Monaten stark eingeschnürt.


Fitness-Parcours: Herr Hagemeyer hat vom WDR zwei DVDs erhalten, auf denen der etwa 4 Minuten lange Beitrag aus der Lokalzeitsendung vom 6. Juni aufgezeichnet ist. - Von der Barmeniaspende ist noch ein Restbetrag vorhanden. Dieser soll für einen Regenunterstand verwendet werden. Revierförster Buschmann teilte mit, ein solcher Unterstand könnte unter Leitung städtischer Mitarbeiter gebaut werden. Es müssten nur solche Materialien bezahlt werden, die über das vorhandene Holz hinausgingen. Am besten gegen den Vandalismus gefeit sei ein Unterstand in Pilzgestalt; wenn dessen Stamm aber von innen faule, könne er ohne Vorwarnung eines Tages plötzlich umstürzen und unter Umständen Schutzsuchende gefährden. Nach einer kurzen Diskussion sprach sich der Vorstand mehrheitlich für einen Unterstand aus, dessen Dach auf 6 Pfosten ruht.

Bezirksvertretung (BV a. 6. Juli): Herr Vitenius berichtete aus der Sitzung:

  • Die Barmenia-Versicherung finanziert mit 125.000 Euro eine übersichtlichere Gestaltung ihres Einfahrtsbereichs in der Kronprinzenallee.
  • Die Wolkenburgtreppe vom Klophauspark zur Straße Wolkenburg, die vor etwa 10 bis 12 Jahren stillgelegt und geschlossen wurde, kann kostengünstig wiederbelebt werden. Der Förderverein historische Parkanlagen Wuppertal e.V. hat hierfür einen Bedarf von 3.500 Euro ermittelt und die BV um einen Zuschuss gebeten. Die BV hat 3.000 Euro bewilligt.
  • Die BV hat 3 Vorstellungen des Kinder-und Jugendtheaters für die Vorweihnachtszeit bezahlt, um Kindern der Elberfelder Grundschulen den Besuch zu ermöglichen.


Dem Förderverein Schwimmoper werden zwei Plakate unseres Bürgervereins vom 100-jährigen Jubiläum geschenkt. Auf Vorschlag von Herrn Vitenius wird das Radrennen rund um die Uni am Campus Grifflenberg am 30. Juli (Samstag) vom Bürgerverein mit 100,- Euro unterstützt.

Auf dem ALDI-Gelände an der Adersstraße wurde ein privat finanzierter Spielplatz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Nun soll der Platz wegen Vandalismusschäden eingezäunt werden.

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Auf dem bisherigen Parkplatz zwischen der Schwebebahnstation Ohligsmühle und der Bundesallee begannen im August die Ausschachtungsarbeiten. Hier wird ein dreiteiliger Gebäudekomplex entstehen, der eine Dachbegrünung erhält. Die Stellplätze des öffentlichen Parkplatzes werden künftig in einer Tiefgarage angeboten. In den Neubauten werden Büroflächen geschaffen. Es soll auch ein Restaurant mit Systemgastronomie einziehen, jedoch kein Einzelhandel.


Die Vorstandssitzung am 9. August fand wegen der ferienbedingten Schließung des „Südwinds" im Reformierten Gemeindestift in der Blankstraße statt. Auf Vorschlag von Herrn Hagemeyer wurde beschlossen, hier künftig regelmäßig zu tagen, da wir dann von möglichen Zugangsproblemen in den Schulferien unabhängig sind.

Herr Hagemeyer berichtete, dass das Restgeld von 1.500 Euro aus der Barmenia-Spende ausreiche, um die Unterstellmöglichkeit beim Fitness-Parcours zu errichten. Der Auftrag an Revierförster Buschmann sei erteilt worden. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen im September fertig sein.

Herr Vitenius nahm an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Station Natur und Umwelt teil. Die Einrichtung ist finanziell sehr gesund, die Veranstaltungen seien oft überbucht; Der Bau des hölzernen Turms hat begonnen.

Die diesjährigen Wandergespräche mit Oberbürgermeister Peter Jung streifen die Südstadt nur am Rande. Die Wanderung am 26. August startet an der Parkstraße und führt über Friedrichshöhe, Gelpetal, Hipkendahl zur Station Natur und Umwelt. Weiter geht es über den Jung-Stilling-Weg zum Friedrichsberg und schließlich zur Stadthalle.

Vom Rotter Bürgerverein erhielten wir eine Einladung zum Unicef-Kinderfest, das wieder am 10./11. September am Schönebecker Platz stattfindet.

Herr Vitenius erinnerte noch einmal an unseren Wunsch, das Andenken an Herrn Thias mit einer Wege- oder Treppenbenennung zu bewahren. Da die Rekonstruktion der Wolkenburgtreppe zwischen Wolkenburg und Wormser Straße (Kindergarten) konkrete Formen annehme, käme vielleicht auch sie hierfür in Frage, zumal Herr Thias ganz in der Nähe gewohnt habe. Alternativ stehe aber immer noch der schon vorher genannte Weg zwischen Ferdinand-Schrey-Straße und Augustastraße zur Verfügung. Herr Vitenius will sich mit unserem Anliegen schriftlich an den Oberbürgermeister wenden.

Am 3. Oktober findet das Festkonzert zum Tag der deutschen Einhcil vormittags in der Stadthalle statt. Die Einnahmen werden der Initiative „Kindertal e.V." gespendet.

Zur Sommerreise sind erst wenige Fragebögen zurück gekommen. Eine Auswertung soll erfolgen, wenn wenigstens 5 % der Mitglieder geantwortet haben.

Das Neandertal-Museum bietet jetzt auch Führungen auf Platt an. Wenn sich 30 Personen anmelden, gibt es deutlichen Rabatt. Wir planen einen Besuch für etwa März 2012.