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Aus der Vorstandsarbeit
März bis August 2010

Der Vorstand tagte wieder in den Räumlichkeiten des Stadtteiltreffs Südwind, nahe der Christuskirche.

Haushaltssicherungskonzept

In der Sitzung vom 9. März berichtete Herr Hagemeyer von dem Treffen der Bürgervereine mit dem Oberbürgermeister zu einem Erfahrungsaustausch. Bei dieser Zusammenkunft im Rathaus am 18. Februar wurden weitere Details zum Haushaltssicherungskonzept von OB Jung und Kämmerer Dr. Slawig vorgestellt und erläutert. Vertreter der Wuppertal Marketing GmbH stellten neue Prospekte für die Werbung unserer Stadt vor.

Von Herrn Camphausen erhielten wir Unterlagen zu seiner Initiative für die Wiederherstellung des Armenpflegedenkmals auf dem Kirchplatz. Die Bronzeskulptur wurde im Zweiten Weltkrieg für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen; der Steinsockel steht heute im Gelände des Reformierten Gemeindestifts an der Blankstraße.

Ratten am
Döppersberg

Herr Hagemeyer berichtete aus der Sitzung der Bezirksvertretung am 3. März. Es gab Beschwerden über Verunreinigungen im Strauchwerk am Busbahnhof Döppersberg. Dort oft weggeworfene Essensreste lockten regelmäßig Ratten an. Eine Abhilfe sei kaum zu erwarten, solange sich dort aufhaltende Personen zu nachlässig verhielten. Ein Antrag der Fraktion Die Linke, die Baumschutzsatzung der Stadt wieder in kraft zu setzen, fand mehrheitlich Zustimmung. Letztlich muss aber der Stadtrat entscheiden.

In der Vorstandssitzung vom 13. April berichteten Herr Schneehorst und Herr Trabitzsch vom Theatertag (27. März), bei dem viele auswärtige Bühnen mitwirkten, um gegen die mögliche Schließung des Schauspielhauses zu protestieren. Wir diskutierten in einer längeren Aussprache, ob und wie unser Bürgerverein mit einer eigenen Veranstaltung an die Öffentlichkeit gehen könne.

Zum 100jährigen Bestehen des Restaurants „Rigi Kulm" hat Herr Hagemeyer den Inhabern die Glückwünsche des Bürgervereins zugesandt.

Finanzsituation
der Kommunen

Frau Buggert und Herr Trabitzsch nahmen an einer CDU-Veranstaltung im Ratssaal (19. März) teil. Prominenter Gastredner war NRW-Finanzminister Helmut Linssen. Er verwies auf die schlechte Finanzsituation in Bund und Land, machte aber nur sehr vage Aussagen zu möglichen Hilfen für Kommunen.

Herr Vitenius berichtete, dass am Ostersbaum ein neuer Bürgerverein gegründet werden soll.

Außerdem wurden Parkplatzprobleme von Anwohnern der Kronprinzenallee und der Umgebung angesprochen. Sie werden offenbar von manchen Mitarbeitern der Barmenia-Versicherung verursacht, die ihre Autos nicht im firmeneigenen Parkhaus abstellen. Ferner wurde von Baumfällungen im Bereich des Waldes Friedenshöhe berichtet. Ein Teil der gefällten Stämme wird im Umfeld der Freudenberger Sportplätze dazu verwendet, um wildes Parken und unberechtigtes Befahren von Wegen zu verhindern.

Attraktivität der
Kölner Straße

In der Vorstandssitzung vom 11. Mai berichteten mehrere Kollegen von einer Zusammenkunft der Interessengemeinschaft Kölner Straße (14. April) in der Stadthalle. Um die Attraktivität der Kölner Straße zu steigern, sollen insbesondere die Eigentümer von Häusern mit Geschäftslokalen angesprochen werden. Wegen leer stehender Läden soll die Zwischennutzungsagentur um Rat gebeten werden. In unserer Sitzung regte Herr Schneehorst an, auch die Grünflächen Kölner Straße/Südstraße/Weststraße, Kölner Straße/gegenüber der Stadthalle und Südstraße/Viehhofstraße für Verbesserungen mit zu betrachten; die Belebung der Kölner Straße solle jedoch Vorrang haben.

Kohlfurther Brücke

.Anfang Mai 2010 wurde die seit Herbst 2008 gesperrte alte Kohlfurther Brücke, die heute Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist, wieder eröffnet.

An der Wiedereinweihung der alten Kohlfurther Brücke (am 8. Mai) nahmen mehrere Vorstandskollegen teil.

Herr Hagemeyer berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung (5. Mai).

Parksituation am Islandufer: Bei der Neugestaltung des Straßenabschnitts zwischen Alexanderbrücke und Isländer Brücke wurden gegenüber der Stadtsparkasse mehrere Straßenbuchten angelegt, die von manchen Autofahrern als Parkbuchten betrachtet werden, obwohl hier Halteverbot gilt. Für die aus Richtung Alexanderbrücke kommenden Fahrzeuge sind zwar am Straßenbeginn Halteverbotsschilder aufgestellt, die aber wegen der teilweisen Ausweitung der Gehwegfläche (gegenüber dem IHK-Gebäude) zu Missverständnissen führen, da die einzelnen Buchten nicht markiert wurden.

Die Straßenbezeichnung „Vorm Holz", zwischen der Ferdinand-Schrey-Straße und dem Oberen Grifflenberg gelegen, entfällt. Das einzige dort stehende Haus (ein Hochhaus mit vielen Apartments) wird dem Oberen Grifflenberg zugeschlagen.

Erhalt des
Schauspielhauses

Herr Trabitzsch berichtete von einer Veranstaltung zum Erhalt des Schauspielhauses (vom 10. Mai). Dort hatte Intendant von Treskow einen Überblick über die 200-jährige Geschichte des Sprechtheaters in Wuppertal gegeben, aber auch geäußert, dass heute nicht mehr 700 Personen zu einer Theateraufführung kämen. Das Schauspielhaus an der Kluse sei nur teilweise bespielbar (Kleines Haus), während der große Saal aus feuerpolizeilichen Gründen gesperrt sei.

In der Vorstandssitzung vom 8. Juni berichtete Herr Vitenius von einem weiteren Treffen der Interessengemeinschaft Kölner Straße. Eine Architektin hat Kontakt zu den Hausbesitzern aufgenommen und mit Computerprogrammen Visionen von belebten Fassaden entworfen. Die kleine Grünanlage südlich der Weststraße soll zu einer Rasenfläche umgestaltet werden. Die Wertstoffcontainer sollen „eingehaust" werden, um sie optisch von der Grünanlage zu trennen. Die erforderlichen Kosten werden mit ca. 35.000 Euro beziffert (vom Ressort Grünflächen + Forsten ermittelt). Der Eingang zur Kölner Straße soll ansprechender gestaltet werden, ähnlich den beleuchteten Schriftbändern an der Friedrich-Ebert-Straße. Der Stadthallenbetreiber schlug vor, die Gastronomie in der Kölner Straße aufzuwerten, um auch dort Tagungsgästen von Kongressen passende Angebote zu machen. In unserer Aussprache wurde angeregt, die Gemeinnützige Eisenbahn-Wohnungsbau-GmbH möge die Fassade ihres linken Eckhauses an der Kölner Straße optisch verbessern. Einige Vorstandskollegen äußerten die Sorge, dass mit einer Rasenfläche eine „tabula rasa" geschaffen werde. Städtische Mittel stehen für die Umgestaltung nicht zur Verfügung. Hierzu müssten Spenden oder Sponsoren gefunden werden.

An der Enthüllung der Plastik des Ritters Arnold am Elberfelder Rathaus nahmen viele Vorstandskollegen teil (am 29. Mai).

Station Natur und Umwelt
Bei der Einweihung des Neubaus der Station Natur und Umwelt am 29. Mai lockten die Vorführungen einer Greifvogelwarte aus der Eifel besonders viele Zuschauer an...

Auch bei der Einweihung des Neubaus der Station Natur und Umwelt war unser Vorstand zahlreich zugegen. Besonders eindrucksvoll war die Aktion mit den Greifvögeln.  Herr Vitenius äußerte die Sorge, dass die städtischen Pläne zur Bebauung der benachbarten Wiese nicht endgültig beigelegt seien. Auch Herr Trabitzsch befürchtet, dass dort Grundstücke von Bauinteressenten gekauft werden könnten, die dann die Stadt auf die Erteilung von Baurecht verklagen könnten.

Wuppertaler
Tafel

Frau Buggert und Herr Vitenius nahmen an der Jahreshauptversammlung der Wuppertaler Tafel teil. Dank vieler Spenden konnte der Verein bereits die Hypothek für das erste Gebäude ablösen. Daher kann nun voraussichtlich demnächst auch das andere Gebäude für die Zwecke der Tafel umgebaut werden. Bei der Lebensmittelausgabe soll eine korrekte Lösung sicherstellen, dass nicht einzelne Leute mehrmals an einem Tag die Verteilerstelle aufsuchen. In der Kantine werden täglich insgesamt rund 1.000 Mahlzeiten zu drei Tageszeiten ausgegeben.

Herr Trabitzsch berichtete vom Förderverein Manuelskotten, dass der Verein viele Spenden einwerben konnte. Im Kotten werden immer noch spezielle Messer geschliffen, wenngleich der frühere Großauftraggeber wegen Konkurses entfallen ist.

Demokraphische
Entwicklung

In der Vorstandssitzung vom 13. Juli berichteten Kollegen vom Besuch der Versammlung des Stadtverbandes (am 28. Juni) und einem Vortrag über Wuppertals demographische Entwicklung. Dabei sei u. a. deutlich geworden, dass noch sehr viel Arbeit in den Händen älterer engagierter Mitbürger liegt, während es zu wenig junge ehrenamtliche Tätige gibt.

Herr Hagemeyer und Herr Vitenius berichteten von den Vorbereitungen zum Stadtfest „e400" anlässlich des Elberfelder Stadtrechtejubiläums.

Barmenia
Spende

Die Barmenia-Versicherung möchte Projekte fördern, die Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Angedacht sind z. B. Spielplatzgeräte oder ein Trimm-dich-Pfad im Bereich der Südstadt. Unser Bürgerverein kann dazu Vorschläge bei einem „Kennenlerntag" am 1. September vorstellen.

In der Presse wurde über eine durch eine Großbaustelle bedingte, vorübergehende Reduzierung der ICE-Direktverbindung von Wuppertal nach Berlin im kommenden Jahr auf nur noch ein Zugpaar berichtet. In diesem Zusammenhang äußerten einige Vorstandskollegen die Sorge, dass die zeitweise Einschränkung der umsteigefreien Züge nach Berlin zur Dauerlösung der DB werden könnte. Dann müssten Fahrgäste aus Wuppertal auf dem Weg von und nach Berlin fast immer in Hamm umsteigen.

Bei einem Rundgang der Bezirksvertretung Elberfeld mit Oberbürgermeister Jung (am 8. Juli) wurden zahlreiche Punkte in der Innenstadt aufgesucht, z. B. die Baustelle im Bereich des Turmhofs, wo das Umfeld des Museums neu gepflastert wird. Ferner wurde u. a. der Standort des geplanten neuen Parkhauses im Bereich Hofaue/Flutufer/ Wesendonkstraße erläutert.

Wandergespräche
mit OB.

In der Vorstandssitzung vom 10. August besprachen wir u. a. Einladungen zu Wandergesprächen mit OB Jung durch verschiedene Stadtteile und einen historischen Stadtspaziergang zur Elberfelder Geschichte. In diesem Zusammenhang machte Herr Schneehorst die Anregung, dass sich der Bürgerverein für eine „Rekultivierung" des Friedrichsbergs einsetzen möge. Die einst vom Elberfelder Verschönerungsverein gestiftete parkähnliche Anlage ist mittlerweile vom Wald verschlungen worden. Von der ursprünglichen Gestaltung ist nichts mehr zu erkennen.

Für das Stadtfest „e400" wurden weitere Vorbereitungen getroffen. Der Infostand am Eingangsbereich der Herzogstraße in der Nähe des Sasse-Hauses wird gemeinsam mit dem Bürgerverein der Elberfelder Nordweststadt-Katernberg eingerichtet. Mit einem Elberfeld-Quiz wollen wir bei interessierten Besuchern auch ein „Erfolgserlebnis" wecken und für richtig gelöste Fragebögen Plakate von unserem Vereinsjubiläum von 2007 ausgeben, die von Herrn Burandt gestaltet wurden. Außerdem wird ein Faltblatt des Bürgervereins mit kurzer Selbstdarstellung und Beitrittscoupon erstmals aufgelegt.

Stadtfest
Beim Stadtfest "e400" gab es auf dem Laurentiusplatz einen Mittelaltermarkt, bei dem auch traditionelle Handwerker ihr Können zeigten. Im Vordergrund ein Bottich, an dem handgeschöpftes Büttenpapier gefertigt wird.