|
Der Vorstand tagte wieder in den
Räumlichkeiten des Stadtteiltreffs Südwind, nahe der
Christuskirche.
Haushaltssicherungskonzept
In der Sitzung vom 9.
März berichtete Herr Hagemeyer von dem
Treffen der Bürgervereine mit dem Oberbürgermeister
zu einem Erfahrungsaustausch. Bei dieser Zusammenkunft im Rathaus am
18. Februar wurden weitere Details zum Haushaltssicherungskonzept von
OB Jung und Kämmerer Dr. Slawig vorgestellt und
erläutert. Vertreter der Wuppertal Marketing GmbH stellten
neue Prospekte für die Werbung unserer Stadt vor.
Von Herrn Camphausen erhielten wir Unterlagen zu seiner Initiative
für die Wiederherstellung des Armenpflegedenkmals auf dem
Kirchplatz. Die Bronzeskulptur wurde im Zweiten Weltkrieg für
die Rüstungsindustrie eingeschmolzen; der Steinsockel steht
heute im Gelände des Reformierten Gemeindestifts an der
Blankstraße.
Herr Hagemeyer berichtete aus der
Sitzung der Bezirksvertretung am 3.
März. Es gab Beschwerden über Verunreinigungen im
Strauchwerk am Busbahnhof Döppersberg. Dort oft weggeworfene
Essensreste lockten regelmäßig Ratten an. Eine
Abhilfe sei kaum zu erwarten, solange sich dort aufhaltende Personen zu
nachlässig verhielten. Ein Antrag der Fraktion Die Linke, die
Baumschutzsatzung der Stadt wieder in kraft zu setzen, fand
mehrheitlich Zustimmung. Letztlich muss aber der Stadtrat entscheiden.
In der Vorstandssitzung vom 13. April berichteten Herr Schneehorst und
Herr Trabitzsch vom Theatertag (27. März), bei dem viele
auswärtige Bühnen mitwirkten, um gegen die
mögliche Schließung des Schauspielhauses zu
protestieren. Wir diskutierten in einer längeren Aussprache,
ob und wie unser Bürgerverein mit einer eigenen Veranstaltung
an die Öffentlichkeit gehen könne.
Zum 100jährigen Bestehen des Restaurants „Rigi Kulm"
hat Herr Hagemeyer den Inhabern die Glückwünsche des
Bürgervereins zugesandt.
Finanzsituation
der Kommunen
Frau Buggert und Herr Trabitzsch
nahmen an einer CDU-Veranstaltung im
Ratssaal (19. März) teil. Prominenter Gastredner war
NRW-Finanzminister Helmut Linssen. Er verwies auf die schlechte
Finanzsituation in Bund und Land, machte aber nur sehr vage Aussagen zu
möglichen Hilfen für Kommunen.
Herr Vitenius berichtete, dass am Ostersbaum ein neuer
Bürgerverein gegründet werden soll.
Außerdem wurden Parkplatzprobleme von Anwohnern der
Kronprinzenallee und der Umgebung angesprochen. Sie werden offenbar von
manchen Mitarbeitern der Barmenia-Versicherung verursacht, die ihre
Autos nicht im firmeneigenen Parkhaus abstellen. Ferner wurde von
Baumfällungen im Bereich des Waldes Friedenshöhe
berichtet. Ein Teil der gefällten Stämme wird im
Umfeld der Freudenberger Sportplätze dazu verwendet, um
wildes Parken und unberechtigtes Befahren von Wegen zu verhindern.
Attraktivität
der
Kölner Straße
In der Vorstandssitzung vom 11.
Mai berichteten mehrere Kollegen von
einer Zusammenkunft der Interessengemeinschaft Kölner
Straße (14. April) in der Stadthalle. Um die
Attraktivität der Kölner Straße zu
steigern, sollen insbesondere die Eigentümer von
Häusern mit Geschäftslokalen angesprochen werden.
Wegen leer stehender Läden soll die Zwischennutzungsagentur um
Rat gebeten werden. In unserer Sitzung regte Herr Schneehorst an, auch
die Grünflächen Kölner
Straße/Südstraße/Weststraße,
Kölner Straße/gegenüber der Stadthalle und
Südstraße/Viehhofstraße für
Verbesserungen mit zu betrachten; die Belebung der Kölner
Straße solle jedoch Vorrang haben.
.Anfang Mai 2010 wurde die seit
Herbst
2008 gesperrte alte Kohlfurther Brücke, die heute
Fußgängern und
Radfahrern vorbehalten ist, wieder eröffnet.
An der Wiedereinweihung der alten
Kohlfurther Brücke (am 8. Mai) nahmen mehrere
Vorstandskollegen teil.
Herr Hagemeyer berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung (5.
Mai).
Parksituation am Islandufer: Bei der Neugestaltung des
Straßenabschnitts zwischen Alexanderbrücke und
Isländer Brücke wurden gegenüber der
Stadtsparkasse mehrere Straßenbuchten angelegt, die von
manchen Autofahrern als Parkbuchten betrachtet werden, obwohl hier
Halteverbot gilt. Für die aus Richtung
Alexanderbrücke kommenden Fahrzeuge sind zwar am
Straßenbeginn Halteverbotsschilder aufgestellt, die aber
wegen der teilweisen Ausweitung der Gehwegfläche
(gegenüber dem IHK-Gebäude) zu
Missverständnissen führen, da die einzelnen Buchten
nicht markiert wurden.
Die Straßenbezeichnung „Vorm Holz", zwischen der
Ferdinand-Schrey-Straße und dem Oberen Grifflenberg gelegen,
entfällt. Das einzige dort stehende Haus (ein Hochhaus mit
vielen Apartments) wird dem Oberen Grifflenberg zugeschlagen.
Erhalt
des
Schauspielhauses
Herr Trabitzsch berichtete von
einer Veranstaltung zum Erhalt des
Schauspielhauses (vom 10. Mai). Dort hatte Intendant von Treskow einen
Überblick über die 200-jährige Geschichte
des Sprechtheaters in Wuppertal gegeben, aber auch
geäußert, dass heute nicht mehr 700 Personen zu
einer Theateraufführung kämen. Das Schauspielhaus an
der Kluse sei nur teilweise bespielbar (Kleines Haus), während
der große Saal aus feuerpolizeilichen Gründen
gesperrt sei.
In der Vorstandssitzung vom 8. Juni berichtete Herr Vitenius von einem
weiteren Treffen der Interessengemeinschaft Kölner
Straße. Eine Architektin hat Kontakt zu den Hausbesitzern
aufgenommen und mit Computerprogrammen Visionen von belebten Fassaden
entworfen. Die kleine Grünanlage südlich der
Weststraße soll zu einer Rasenfläche umgestaltet
werden. Die Wertstoffcontainer sollen „eingehaust" werden, um
sie optisch von der Grünanlage zu trennen. Die erforderlichen
Kosten werden mit ca. 35.000 Euro beziffert (vom Ressort
Grünflächen + Forsten ermittelt). Der Eingang zur
Kölner Straße soll ansprechender gestaltet werden,
ähnlich den beleuchteten Schriftbändern an der
Friedrich-Ebert-Straße. Der Stadthallenbetreiber schlug vor,
die Gastronomie in der Kölner Straße aufzuwerten, um
auch dort Tagungsgästen von Kongressen passende Angebote zu
machen. In unserer Aussprache wurde angeregt, die
Gemeinnützige Eisenbahn-Wohnungsbau-GmbH möge die
Fassade ihres linken Eckhauses an der Kölner Straße
optisch verbessern. Einige Vorstandskollegen
äußerten die Sorge, dass mit einer
Rasenfläche eine „tabula rasa" geschaffen werde.
Städtische Mittel stehen für die Umgestaltung nicht
zur Verfügung. Hierzu müssten Spenden oder Sponsoren
gefunden werden.
An der Enthüllung der Plastik des Ritters Arnold am
Elberfelder Rathaus nahmen viele Vorstandskollegen teil (am 29. Mai).
 |
Bei der Einweihung des Neubaus
der
Station Natur und Umwelt am 29. Mai lockten die Vorführungen
einer
Greifvogelwarte aus der Eifel besonders viele Zuschauer an...
|
Auch bei der Einweihung des
Neubaus der Station Natur und Umwelt war unser Vorstand zahlreich
zugegen. Besonders eindrucksvoll war die Aktion mit den
Greifvögeln. Herr Vitenius
äußerte die Sorge, dass die städtischen
Pläne zur Bebauung der benachbarten Wiese nicht
endgültig beigelegt seien. Auch Herr Trabitzsch
befürchtet, dass dort Grundstücke von
Bauinteressenten gekauft werden könnten, die dann die Stadt
auf die Erteilung von Baurecht verklagen könnten.
Frau Buggert und Herr Vitenius
nahmen an der Jahreshauptversammlung der
Wuppertaler Tafel teil. Dank vieler Spenden konnte der Verein bereits
die Hypothek für das erste Gebäude ablösen.
Daher kann nun voraussichtlich demnächst auch das andere
Gebäude für die Zwecke der Tafel umgebaut werden. Bei
der Lebensmittelausgabe soll eine korrekte Lösung
sicherstellen, dass nicht einzelne Leute mehrmals an einem Tag die
Verteilerstelle aufsuchen. In der Kantine werden täglich
insgesamt rund 1.000 Mahlzeiten zu drei Tageszeiten ausgegeben.
Herr Trabitzsch berichtete vom Förderverein Manuelskotten,
dass der Verein viele Spenden einwerben konnte. Im Kotten werden immer
noch spezielle Messer geschliffen, wenngleich der frühere
Großauftraggeber wegen Konkurses entfallen ist.
Demokraphische
Entwicklung
In der Vorstandssitzung vom 13.
Juli berichteten Kollegen vom Besuch
der Versammlung des Stadtverbandes (am 28. Juni) und einem Vortrag
über Wuppertals demographische Entwicklung. Dabei sei u. a.
deutlich geworden, dass noch sehr viel Arbeit in den Händen
älterer engagierter Mitbürger liegt, während
es zu wenig junge ehrenamtliche Tätige gibt.
Herr Hagemeyer und Herr Vitenius berichteten von den Vorbereitungen zum
Stadtfest „e400" anlässlich des Elberfelder
Stadtrechtejubiläums.
Die Barmenia-Versicherung
möchte Projekte fördern,
die Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Angedacht sind z. B.
Spielplatzgeräte oder ein Trimm-dich-Pfad im Bereich der
Südstadt. Unser Bürgerverein kann dazu
Vorschläge bei einem „Kennenlerntag" am 1. September
vorstellen.
In der Presse wurde über eine durch eine
Großbaustelle bedingte, vorübergehende Reduzierung
der ICE-Direktverbindung von Wuppertal nach Berlin im kommenden Jahr
auf nur noch ein Zugpaar berichtet. In diesem Zusammenhang
äußerten einige Vorstandskollegen die Sorge, dass
die zeitweise Einschränkung der umsteigefreien Züge
nach Berlin zur Dauerlösung der DB werden könnte.
Dann müssten Fahrgäste aus Wuppertal auf dem Weg von
und nach Berlin fast immer in Hamm umsteigen.
Bei einem Rundgang der Bezirksvertretung Elberfeld mit
Oberbürgermeister Jung (am 8. Juli) wurden zahlreiche Punkte
in der Innenstadt aufgesucht, z. B. die Baustelle im Bereich des
Turmhofs, wo das Umfeld des Museums neu gepflastert wird. Ferner wurde
u. a. der Standort des geplanten neuen Parkhauses im Bereich
Hofaue/Flutufer/ Wesendonkstraße erläutert.
In der Vorstandssitzung vom 10.
August besprachen wir u. a. Einladungen
zu Wandergesprächen mit OB Jung durch verschiedene Stadtteile
und einen historischen Stadtspaziergang zur Elberfelder Geschichte. In
diesem Zusammenhang machte Herr Schneehorst die Anregung, dass sich der
Bürgerverein für eine „Rekultivierung" des
Friedrichsbergs einsetzen möge. Die einst vom Elberfelder
Verschönerungsverein gestiftete parkähnliche Anlage
ist mittlerweile vom Wald verschlungen worden. Von der
ursprünglichen Gestaltung ist nichts mehr zu erkennen.
Für das Stadtfest „e400" wurden weitere
Vorbereitungen getroffen. Der Infostand am Eingangsbereich der
Herzogstraße in der Nähe des Sasse-Hauses wird
gemeinsam mit dem Bürgerverein der Elberfelder
Nordweststadt-Katernberg eingerichtet. Mit einem Elberfeld-Quiz wollen
wir bei interessierten Besuchern auch ein „Erfolgserlebnis"
wecken und für richtig gelöste Fragebögen
Plakate von unserem Vereinsjubiläum von 2007 ausgeben, die von
Herrn Burandt gestaltet wurden. Außerdem wird ein Faltblatt
des Bürgervereins mit kurzer Selbstdarstellung und
Beitrittscoupon erstmals aufgelegt.
 |
Beim Stadtfest "e400" gab es auf
dem
Laurentiusplatz einen Mittelaltermarkt, bei dem auch traditionelle
Handwerker ihr Können zeigten. Im Vordergrund ein Bottich, an
dem
handgeschöpftes Büttenpapier gefertigt wird.
|
|