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Auf Initiative des Stadtverordneten Günther Pott
führte Herr Oberbürgermeister Peter Jung am
22.06.2009 eine Stadtteilwanderung durch die Südstadt durch.
Zahlreiche unserer Mitglieder (neben Herrn Pott) nahmen ebenfalls teil,
nämlich unser Bezirksbürgermeister Vitenius, Herr
Trabitzsch, die Eheleute Brandau und Hagemeyer, ferner auch unser
Redakteur Hense. Treffpunkt war der Klever Platz. Die dort stehenden
Papier- und Flaschencontainer befanden sich diesmal in einem
erträglichen Zustand. Nur wenig Glas und Papier lagen daneben
- selten genug -.
Besucht wurde zunächst das Augustinus-Stift, das vor
kürzerer Zeit nicht nur renoviert, sondern zum Teil durch
Abriss alter Gebäude und Wiederaufbau in modernem Stil neu
erstellt wurde. Im lichtdurchfluteten Gemeinschaftsraum im Obergeschoss
verabschiedeten uns hier die älteren Menschen mit einem
gemeinsam gesungenen Volkslied.
Nächste
Station war das Traditionsunternehmen Fa. Eylert, Renault-
Autohändler. Die jetzige Geschäftsführerin
heißt nur durch ihre Heirat nicht mehr Eylert. Sie
führte uns durch die Ausstellungsräume und wies stolz
auf die neuen Modelle hin.
Es folgte das "Tor zur Südstadt" an der Steinbeck. Hier hatte
zuvor die Isserstedt'sche Margarinefabrik gestanden. Einig waren sich
die Teilnehmer einschließlich des OB über den
optisch nicht gut gelungenen Eindruck der Betoneinfahrt. Ein Teilnehmer
fragte, weshalb Begrünung mit Efeu nicht möglich sei.
Auch Bemalung durch den Wuppertaler Grafitikünstler "Birne"
wurde angeregt. Herr Bezirksbürgermeister Vitenius bemerkte
hierzu, dass es sich um Privatgelände mit privater Bebauung
handelt. Der mit der Planung befasste Architekt Radhke, der die
ursprüngliche Fassade erhalten wollte, wurde später
leider vom Verfahren ausgeschlossen. Herr Trabitzsch kritisierte, dass
die breite Einfahrt zum Plus-Markt und zu Bäckerei Oebel die
ausreichende Heranfahrt der Linienbusse an die Bordsteinkante an der
Bushaltestelle beeinträchtigt.
Nächste
Station war die Kochschule Kirschbaum. Frau Kirschbaum
ist die Tochter des Metzgers Erb, der an dieser Stelle Jahrzehnte lang
die Metzgerei betrieb. Frau Kirschbaum machte mit Bedauern auf die
vielen leer stehenden Ladenlokale auf der Kölner
Straße aufmerksam. Sie regte an, die Eigentümer nach
Möglichkeit zu veranlassen, die Schaufenster trotz des
Leerstandes freundlicher zu gestalten.
Es folgte Besuch der Kindertagesstätte St. Suitbertus. Hier
hatten die Erzieherinnen zusammen mit den Kindern selbst
Getränke gemixt und Plätzchen gebacken, die
uns präsentiert wurden.
Dann ging es durch die Viehhofstraße zum Reifendienst
"Premio" des Herrn W. Johann auf der Rheinstraße, der von
weiteren Zweigbetrieben mit größeren Werkstatt- und
Verkaufsflächen berichtete, ohne die eine Weiterexistenz hier
kaum möglich sei. Schließlich erreichten wir den
Bosch- Service Jürgen Blau Autoelektrik auf der
Ruhrstraße. Herr OB Jung nahm die Anregung einer etwas
geänderten Verkehrsführung des Herrn Blau entgegen,
der auf missbräuchlich häufige Benutzung der Zuwegung
zu seinem Betriebsgrundstück als Durchgangsstraße
hinwies. Die Stadtverwaltung werde sich im Rahmen der
Möglichkeiten um Verbesserung bemühen.
R. Hagemeyer
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