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Sommerreise 2009 des Bürgervereins nach Karlsruhe


"Unsere bisher schönste Reise mit dem Bürgerverein..."
bedankten sich gleich mehrere unserer "Stammgäste" beim Verabschieden am Bahnhof nach der Rückkehr am Sonntagabend.

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Niederwald-Denkmal

Es passte einfach alles zusammen. Das herrliche Wetter während der ganzen Reise, der zusätzlich in das Programm genommene Besuch in Speyer mit dem rustikalen Imbiss in der Hausbrauerei "Domhof" und der anschließenden Besichtigung des Doms auf eigene Faust, des größten romanischen Bauwerks in Deutschland, bis zum Abstecher zum Niederwald-Denkmal über Rüdesheim auf der Rückfahrt am Sonntag. Bei wunderbarer Sicht über den "Deutschen Rhein" stimmten manchen von uns mit den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts die Texte von Ruhm und Gloria doch etwas nachdenklich.

Freuen wir uns über Europa! Bei seinen Begrüßungsworten zu Beginn der Fahrt   am   27.   August gedachte Herr Schneehorst unseres verstorbenen 1. Vorsitzenden, Herrn Hans Joachim Thias, den der Bürgerverein, aber auch die Kommunalpolitik in unserer Stadt vermissen wird. Herr Thias und seine Frau haben auch alle unsere Fahrten mitgemacht und sich stets für die Durchführung und die Fortsetzung dieses Programms eingesetzt.

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Speyer, Dom

Im Renaissance-Hotel Karlsruhe waren wir sehr gut untergebracht und zentral genug gelegen, um in der zur Verfügung stehenden freien Zeit im Zentrum mit seinen Sehenswürdigkeiten zu bummeln.

Die Rundfahrt mit dem Bus am Freitagmorgen (28. August) ließ uns die nach Visionen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden vom Residenz-Schloss ausgehend ab 1715 fächerförmig angelegte Stadt erkennen. Schwerpunkte waren das Residenz-Schloss und der Ortsteil Durlach, wo wir vom Turmberg aus einen wunderbaren Rundblick vom Rheintal bis zum Schwarzwald hatten. Am Nachmittag besuchten wir das Bundesverfassungsgericht. Dank eines erstklassigen Führers bekamen wir einen umfassenden Eindruck von den Aufgaben, Funktionen und Organen dieses obersten deutschen Gerichts. Einige von uns nahmen die Gelegenheit wahr, in den Sesseln der Bundesrichter Platz zu nehmen.

Das Gebäude ist ein funkttionaler Zweckbau, der sachliche Nüchternheit vermittelt.

Spielcasino, Baden-Baden


Baden-Baden: Spielcasino

Den krassen Gegensatz dazu erlebten wir am nächsten Tag beim Besuch des Spielcasinos Baden-Baden. Die Spielsäle für alle bekannten Glücksspiele sind mit jedem erdenklichen Luxus des 19. Jahrhunderts ausgestattet und man fragt sich unwillkürlich, ob sich in dieser Umgebung das "Alles verloren" leichter ertragen ließ.

Den vorgesehenen Stadtrundgang haben wir wegen der damit verbundenen Steigungen nach Erkundung der Lichtenthaler Allee zu Fuß durch eine Bus-Fahrt in die Außenbezirke auf den umliegenden Höhen, die an unseren Fahrer höchste Ansprüche stellte, ersetzt. Den Abschluss machte ein Besuch im Hof des üchtenthaler Klosters.

Fasst man die Eindrücke von Baden-Baden zusammen und rechnet das milde Klima hinzu, kann man nur zu dem Schluss kommen, dort lässt es sich leben.

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Gruppenbild vor dem Residenzschloß in Karlsruhe

Auf der Rückfahrt nach Karlsruhe haben wir auf Anraten unserer freundlichen und engagierten Führerin noch die Autobahnkirche Baden-Baden besucht. Vielen von uns ist das Hinweisschild von Fahrten in den Süden bekannt. Niemand vermutet aber an der Autobahn einen solchen bemerkenswerten modernen Sakralbau, dessen Inhalte bei unserem Kurzaufenthalt leider nur zum geringsten Teil erfasst werden konnten. Das ist ein guter Tipp für Autobahn-Reisende Richtung Süden!

Sicher war es nicht für alle die schönste aller Bürgerverein-Reisen. Schön war es aber sicher für alle!

E.S


Danksagung von A. Schulze über diese Sommerreise:


Informationen über weitere Sommerreisen des Bürgervereins: