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"Unsere bisher schönste Reise mit dem Bürgerverein..."
bedankten sich gleich mehrere unserer "Stammgäste" beim
Verabschieden am Bahnhof nach der Rückkehr am Sonntagabend.
Niederwald-Denkmal
Es passte einfach alles zusammen.
Das herrliche Wetter während der ganzen Reise, der
zusätzlich in das Programm genommene Besuch in Speyer mit dem
rustikalen Imbiss in der Hausbrauerei "Domhof" und der
anschließenden Besichtigung des Doms auf eigene Faust, des
größten romanischen Bauwerks in Deutschland, bis zum
Abstecher zum Niederwald-Denkmal über Rüdesheim auf
der Rückfahrt am Sonntag. Bei wunderbarer Sicht über
den "Deutschen Rhein" stimmten manchen von uns mit den Erfahrungen des
20. Jahrhunderts die Texte von Ruhm und Gloria doch etwas nachdenklich.
Freuen wir uns über Europa! Bei seinen
Begrüßungsworten zu Beginn der
Fahrt am
27. August gedachte Herr Schneehorst unseres
verstorbenen 1. Vorsitzenden, Herrn Hans Joachim Thias, den der
Bürgerverein, aber auch die Kommunalpolitik in unserer Stadt
vermissen wird. Herr Thias und seine Frau haben auch alle unsere
Fahrten mitgemacht und sich stets für die
Durchführung und die Fortsetzung dieses Programms eingesetzt.
Speyer,
Dom
Im Renaissance-Hotel Karlsruhe
waren wir sehr gut untergebracht und zentral genug gelegen, um in der
zur Verfügung stehenden freien Zeit im Zentrum mit seinen
Sehenswürdigkeiten zu bummeln.
Die Rundfahrt mit dem Bus am Freitagmorgen (28. August) ließ
uns die nach Visionen des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden vom
Residenz-Schloss ausgehend ab 1715 fächerförmig
angelegte Stadt erkennen. Schwerpunkte waren das Residenz-Schloss und
der Ortsteil Durlach, wo wir vom Turmberg aus einen wunderbaren
Rundblick vom Rheintal bis zum Schwarzwald hatten. Am Nachmittag
besuchten wir das Bundesverfassungsgericht. Dank eines erstklassigen
Führers bekamen wir einen umfassenden Eindruck von den
Aufgaben, Funktionen und Organen dieses obersten deutschen Gerichts.
Einige von uns nahmen die Gelegenheit wahr, in den Sesseln der
Bundesrichter Platz zu nehmen.
Das Gebäude ist ein
funkttionaler Zweckbau, der sachliche Nüchternheit vermittelt.
Baden-Baden: Spielcasino
Den krassen Gegensatz dazu
erlebten wir am nächsten Tag beim Besuch des Spielcasinos
Baden-Baden. Die Spielsäle für alle bekannten
Glücksspiele sind mit jedem erdenklichen Luxus des 19.
Jahrhunderts ausgestattet und man fragt sich unwillkürlich, ob
sich in dieser Umgebung das "Alles verloren" leichter ertragen
ließ.
Den vorgesehenen Stadtrundgang haben wir wegen der damit verbundenen
Steigungen nach Erkundung der Lichtenthaler Allee zu Fuß
durch eine Bus-Fahrt in die Außenbezirke auf den umliegenden
Höhen, die an unseren Fahrer höchste
Ansprüche stellte, ersetzt. Den Abschluss machte ein Besuch im
Hof des üchtenthaler Klosters.
Fasst man die Eindrücke von Baden-Baden zusammen und rechnet
das milde Klima hinzu, kann man nur zu dem Schluss kommen, dort
lässt es sich leben.
Gruppenbild vor dem Residenzschloß in Karlsruhe
Auf der Rückfahrt nach
Karlsruhe haben wir auf Anraten unserer freundlichen und engagierten
Führerin noch die Autobahnkirche Baden-Baden besucht. Vielen
von uns ist das Hinweisschild von Fahrten in den Süden
bekannt. Niemand vermutet aber an der Autobahn einen solchen
bemerkenswerten modernen Sakralbau, dessen Inhalte bei unserem
Kurzaufenthalt leider nur zum geringsten Teil erfasst werden konnten.
Das ist ein guter Tipp für Autobahn-Reisende Richtung
Süden!
Sicher war es nicht für alle die schönste aller
Bürgerverein-Reisen. Schön war es aber sicher
für alle!
E.S
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