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Sich an etwas nicht erinnern zu können - das ist jedem schon
einmal passiert. Was aber, wenn gelegentliche
Gedächtnisschwächen häufiger werden und die
Orientierung im Alltag immer schwerer fällt?
Die Diagnose "Demenz" ist für viele Betroffene und
Angehörige zunächst ein Schock. Es gibt bisher keine
Heilungsmöglichkeiten und kaum Kenntnisse, wie die Krankheit
verhindert werden kann. Durch gezielte Maßnahmen kann das
Fortschreiten der Krankheit jedoch in einem begrenzten Umfang
aufgehalten und die Situation der Betroffenen verbessert werden.
In Deutschland leiden etwa 900.000 Menschen an einer Demenz. Erwartet
wird, dass sich diese Zahl in den nächsten 30 Jahren mehr als
verdoppeln wird. Im Alter zwischen 70 und 80 Jahren trifft es jeden
Zehnten und bei den über 90-Jährigen ist bereits
jeder Zweite dement. Die Regionalgeschäftsstelle der BARMER in
Wuppertal betreut aktuell ca. 5.000 Pflegefälle. Allein im
Jahr 2008 wurden hierfür 30,3 Millionen Euro für
Leistungen der Pflegekasse ausgegeben.
Bei ca. 85 Prozent der Demenzerkrankten übernehmen
Angehörige die intensive Pflege. Sie sind - oft über
Jahre -mit schweren und verantwortungsvollen Aufgaben konfrontiert.
Heutzutage gibt es gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf
einer Demenz zu verzögern, die Selbständigkeit der
Patienten länger zu erhalten und damit auch die Pflegenden zu
entlasten.
Martin Schneider
Regionalgeschäftsführer BARMER Wuppertal
Die BARMER möchte die
sehr belastende Situation der Angehörigen von Demenz-Patienten
durch Hilfestellungen verbessern. "Wir möchten nicht nur die
Patienten unterstützen, sondern haben einen ganzheitlichen
Blick für die Erkrankung, die Lebenssituation der Betroffenen
und ihrer Angehörigen", so Martin Schneider,
Regionalgeschäftsführer der BARMER in Wuppertal.
Im Rahmen der Bergischen
Demenzwoche 2009 vom 07.11.09 bis 14.11.09, fanden zahlreiche
Veranstaltungen statt. Auch hier beteiligte sich die BARMER in
Zusammenarbeit mit dem Johanniter-Stift Wuppertal, mit einer
Informationsveranstaltung zum Thema "Demenz" in der Historischen
Stadthalle Wuppertal am 09.11.09. Namhafte Referenten hielten
zahlreiche interessante Vorträge zum Thema und beantworteten
selbstverständlich auch die verschiedensten Fragen der
Anwesenden. Eine aktive Beteiligung bei einer Musik- und Tanzeinlage
war ebenfalls möglich.
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