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Sommerreise 2009 des Bürgervereins nach Karlsruhe

Danksagung an den Fahrtenleiter


Den Bürgerverein Elberfeld-Süd
Es sommers in die Ferne zieht:
Nicht mit dem Flieger um die Welt,
nein, mit dem Bus ab Elberfeld,
um in dem eig'nen Heimatland
erkunden, was noch unbekannt.
Von mancher int'ressanten Stadt
man Bilder zwar gesehen hat,
kann sie auch auf der Karte finden,
möcht' aber hautnah sie ergründen,
was Int-ressenten Jahr für Jahr
dank Elmar Schneehorst möglich war.

Es gibt nichts, was er nicht bedenkt,
wenn er die Reisen plant und lenkt.
Hat er sich vieles schon erlesen
Ist er doch  a u c h   vor Ort gewesen,
hat sich dort gründlich informiert,
Quartier und Ziele inspiziert,
sprach viel mit zuständigen Leuten.
Geschichte hat viel zu bedeuten,
will man die Gegenwart versteh'n,
eh' man in medias res kann geh'n.

Das Fahrtziel ist Karlsruhe heuer;
Es geht die Reise über Speyer.
Eh' man das Gotteshaus betritt
beziehungsweis' von außen sieht,
wurd' von Herrn Schneehorst schon im Bus
berichtet, was man wissen muss:

Dom zu Speyer
Einer der bedeutendsten Dom-Bauten Europas, aus dem 11. und 12. Jahrhundert, erbaut im romanischen Stil im Auftrag der salischen Kaiser, die hier auch beigesetzt sind. Nach diversen Zerstörungen durch Brände im 13. Jahrhundert wieder hergestellt.

Bildquelle und Beschreibung der Lizenz:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dom_Speyer.jpg


Schloss Karlsruhe
Bis nach Karlsruhe geht's dann schnell; "Renaissance" heißt das Hotel mit dem
Komfort, den man gewöhnt und von den früh'ren Reisen kennt.
Gut ausgeruht schaut man sich dann am nächsten Tag Karlsruhe an:

Karlsruhe ist der Sitz der Verwaltung des Landkreises und Regierungsbezirk des Landes Baden-Württemberg, entstand seit 1715 um das Jagdschloss des Markgrafen Karl-Wilhelm von Baden-Durlach mit planmäßig angelegten Straßen, die fächerförmig vom Schloss ausgehen. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

Bildquelle und Beschreibung der Lizenz
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karlsruhe-Schloss-meph666-01.jpg

Im Schlosspark geht man schön spazieren,
auch kann durch Straßen man flanieren,
wo man von überall genoss
den schönen Blick zum prächt'gen Schloss.

Unweit des Schlosses ein Bau streng und
schlicht:
Das ist unser Bundes-Verfassungs-Gericht.
Bestens bewacht; es darf niemand hinein,
doch besuchs-avisiert ist der Bürgerverein.

Am zweiten Abend findet statt,
was Traditions-Charakter hat:
Einmal auf solchen Südstadt-Reisen
gemeinsam ganz gepflegt zu speisen.
In dem Hotel wo der Verein
zum Übernachten kehrte ein,
hat ein Büffet man aufgestellt,
wo jeder sein Menue selbst wählt.

Am nächsten Tag steht auf dem Plan:
Man schaut sich Baden-Baden an!

Baden-Baden
Weltbekannter Kur- und Badeort, gelegen im Tal der Oos, mildes Schwarzwald-Klima, Thermen gegen Rheuma-Leiden. Das Kurhaus wurde 1822-24 von F. Weinbrenner gebaut, beherbergt in seinem Innern das ebenfalls bekannte Casino, ausgestattet mit unbeschreiblicher Pracht.

Bildquelle und Beschreibung der Lizenz:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:KurhausBadenBaden.JPG

Will das Casino man betreten,
ist Abendrobe zwar vonnöten,
doch kann dank Schneehorst der Verein
in seinen Reisesachen rein,
vorausgesetzt dass man vereint
bereits am Vormittag erscheint.

Die Stadtrundfahrt am Nachmittage
wurd' für den Fahrer ohne Frage,
bei engsten Kurven beispielsweis',
zu nem Geschicklichkeits-Beweis.
Auch vorher hat man schon erfahren,
dass wir in besten Händen waren.

Am Heimfahrt-Tag macht der Verein
noch Rast in Rüdesheim am Rhein:

Germania Das Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim mit Bronze-Standbild der Germania, zur Erinnerung an die Neugründung des Deutschen Reiches nach dem Sieg über Frankreich 1870/71 errichtet
Bildquelle und Beschreibung der Lizenz:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Germania_figur.jpg

Die Fahrt durch's Rheintal man genießt,
wo es besonders reizvoll ist.

Ist man daheim in Wuppertal,
dann sagen die Erinnerungen:
die Südstadtfahrt auch dieses Mal
ist durch Herrn Schneehorst gut gelungen.

Ein Dank auch seiner Frau gebührt:
Als e r die Reise plant und führt',
hat selbstverständlich sozusagen
s i e seine Sorgen mitgetragen.

A. Schulze    


Zum Bericht über diese Sommerreise: