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Aus der Vorstandsarbeit Mai - September 2008

Vorstandssitung
13. Mai

In der Sitzung vom 13. Mai berichtete Herr Trabitzsch von der Mitgliederversammlung des Fördervereins Manuelskotten e.V. Von den rund 45 Mitgliedern betätigt sich ein Drittel aktiv. Das Wasserrad wurde mit Landesmitteln bereits vor einiger Zeit erneuert, jetzt ist noch die große, hölzerne Antriebswelle an der Reihe. Auch hierfür stehen bereits Mittel bereit.

Der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein feierte sein 50jähriges Bestehen am 30. April. An der festlichen Veranstaltung in der Aula der Ronsdorfer Gesamtschule nahmen Frau Buggert und Herr Hense teil.

Die Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität kündigte weitere Vorträge der Reihe "UniTal 2008" an, die jeweils in der Alten reformierten Kirche (City-Kirche) in Elberfeld stattfinden.

Der Stadtverband der Bürger- und Bezirksvereine lädt zu einer Betriebsbesichtigung und zum Gespräch mit Redakteuren ins Pressehaus der WZ ein (20. Mai). Frau Buggert und Herr Thias werden von uns teilnehmen.

Das mobile Diakonieteam des Reformierten Gemeindestifts erhielt bei einer Kundenbefragung eine sehr positive Bewertung. Darüber haben wir bereits in Heft 1/2008 einen Bericht gebracht.

Die Elterninitiative für den Erhalt der Hauptschule Cronenberg machte am verkaufsoffenen Sonntag (27. April) in Cronenberg einen Infostand und warb brieflich um weitere Unterstützung.

Die Station "Natur und Umwelt" stellt ihr diesjähriges Sommerfest am 31. Mai unter das Motto "Für Räuber, Ritter und Naturfreunde".

Sitzbank

Der Sozialverband VdK hat der Wuppertaler Bevölkerung eine Bank gestiftet. Sie steht an der Sambatrasse, dem beliebten Rad- und Wanderweg in jenem Abschnitt, wo die Route das erweiterte Zoogelände (nahe der Löwensavanne) als "Transitstrecke" durchquert. Am 27. August fand die Einweihung durch Oberbürgermeister ]ung statt.

Herr Vitenius berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung (BV), die am 6. Mai tagte:

  • Wegen der Ampelschaltung für Fußgänger an der Ecke Blankstraße/ Augustastraße gab es einen Ortstermin. Die Grünphase für Fußgänger dauert zwar nur 12-13 Sekunden, es gibt aber eine ausreichend lange Verzögerungszeit, bis die Autos freie Fahrt erhalten. Da nur etwa 4 von 10 Autos, die von der Augustastraße talwärts fahren, in die Blankstraße in Richtung Ronsdorf abbiegen, soll die Grünphase für Fußgänger probeweise auf 30 Sekunden verlängert werden.
  • Das schon seit langer Zeit verschlossene Toilettenhaus an der Treppe Weststraße/Distelbeck/Ronsdorfer Straße soll demnächst abgerissen werden.
  • Die Ersatzbuslinie 628 im Bereich Distelbeck/Haubahn wurde nicht eingerichtet, da nach WSW-Angaben in dem Bereich zu wenige Stammkunden (Monatskarteninhaber) wohnen.
  • Die im Krieg stark beschädigte und später eingeschmolzene Bronzeplastik des "Bergischen Ritters" an der Fassade des Rathauses am Neumarkt soll, finanziert durch Spenden, zum 400-Jahr-Fest der Elberfelder Stadtrechte im Jahre 2010 erneuert werden. 
    .....Der Bürgerverein wird sich mit einer Spende beteiligen. Koordinator ist der Kunst- und Museumsverein.


Vorstandssitung
10. Juni

In der Sitzung vom 10. Juni beschloss der Vorstand einstimmig (bei einer Enthaltung) in die Vereinssatzung den Grundsatz der Gemeinnützigkeit aufzunehmen. Hierzu muss dann zu gegebener Zeit eine Mitgliederversammlung einberufen werden, die die Satzungsänderung verabschiedet.

Herr Thias nahm am Treffen des Stadtverbands im Pressehaus teil. Bei dieser Gelegenheit sprach er noch einmal die Probleme mit der Buslinie 628 an. Die Baustelle und die Umleitung des Busses sollen nun Anf. August beendet werden.

Herr Thias nahm an einer Informationsveranstaltung der Ratsfraktion der Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) zum "Prognos Zukunftsatlas 2007" teil. 

  • Die Fraktion hatte bei der Prognos AG eine Sonderauswertung der Erhebung für die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid in Auftrag gegeben und jetzt vorgestellt. Wuppertals Bevölkerung nimmt seit Jahren ab, ebenso sinkt die Zahl der Arbeitsplätze. Andererseits bleibt die Arbeitslosigkeit weiterhin hoch, und das Wirtschaftswachstum ist nur schwach. Wuppertal hat zudem eine sehr hohe und weiter ansteigende Sozialhilfequote. Außerdem nimmt die Problematik der kommunalen Schuldenlast noch zu.

Herr Vitenius berichtete wieder aus der Bezirksvertretung (4.6.08):

  • Die "gelbe Schule" an der Cronenberger Straße wird künftig von der VHS genutzt, die das Gebäude an der Wiesenstraße aufgibt.
  • Die BV spendiert zwei Aufführungen des Kinder- und Jugendtheaters für Elberfelds Grundschulen (im November im Forum Maximum).
  • An der Haspeler Brücke sollen die alten Brückenbögen nach Abschluss der Sanierung eine angemessene Beleuchtung erhalten.
  • Das verkehrsbehindernd auf dem Gehweg in der Ravensberger Straße nahe beim Klever Platz aufgestellte Schaltschrankgehäuse der Telekom wird wieder entfernt.
  • Eine Bürgerin aus der Wolkenburg fordert für diese Straße die Schaffung von Einbahnverkehr und Tempo-30-Zone, weil dort trotz der geringen Straßenbreite zu schnell gefahren werde. Außerdem werde die Straße in Höhe der seit Jahren gesperrten Wolkenburgtreppe von Kindern überquert, um zum Kindergarten bzw. Spielplatz Wormser Straße zu gelangen. Die Antragstellerin erinnerte an einen tragischen Unfall, als ein achtjähriger Junge vor etwa 9 Jahren tödlich überfahren wurde. - Eine solche Lösung ist nicht umsetzbar, da der Linienverkehr die Straße in beiden Richtungen befahren muss. Der Zweirichtungsverkehr erzwingt schon eine etwas eingeschränkte Fahrgeschwindigkeit.
Erprobung

 Bei einem kleinen Umtrunk wurde die neue Bank ausprobiert. 


Auf dem städtischen Grundstück an der Einmündung der Max-Horkheimer-Straße in die Fuhlrottstraße hat sich starker Wildwuchs entfaltet.

Ein Bürger aus der Straße Am Waldschlösschen fordert, den Bus- und LKW-Verkehr aus seiner Straße zu verbannen. Dies ist nicht machbar, da diese Straße über die Verlängerung "Am Freudenberg" an die L 418 angebunden ist. - Der Bürgerverein wird aber ein Schreiben an die BV senden und eine Tempo-30-Zone sowie ein Warnschild mit Hinweis auf das starke Gefalle in Richtung Kreisverkehr am Husar vorschlagen.

Die Ausweisung der Wiese an der oberen Jägerhofstraße als Ausgleichsfläche zur geplanten Justizvollzugsanstalt auf Scharpenacken wurde von der Aufsichtsbehörde wegen der zu großen räumlichen Entfernung abgelehnt.

Ergänzend berichtete Herr Schulze, im Kreuzungsbereich von Karl-Theodor-Straße und Worringer Straße werde oft zu schnell gefahren. Wenn die Großbaustelle am Döppersberg komme, werde der Verkehr hier oben wohl zwangsläufig zunehmen. Dazu erklärte Herr Vitenius, dass eine Tempo-30-Zone hier und im Reststück der Worringer Straße (bis zur Cronenberger Straße hin) nur machbar sei, wenn die WSW wegen des Busverkehrs einwilligten. Die BV wolle sich aber darum bemühen.

Herr Thias nahm am Erfahrungsaustausch des Oberbürgermeisters mit Vertretern der Bürger- und Bezirksvereine am 5.6.08 im Rathaus Barmen teil. Zu den wichtigsten Projekten der Stadt berichtete OB Jung:

  • Das Gebäude, das am Döppersberg von einem Investor auf der Ostseite der künftigen Fußgängerbrücke gebaut werden soll, muss nicht so aussehen, wie der Kubus in den Modellbildern dargestellt ist.
  • Der Umbau des Opernhauses ist im Zeitplan (Wiedereröffnung Anfang 2009).
  • Die Schwimmoper wird 2009 wieder in Betrieb gehen.
  • Nordbahntrasse: noch in diesem Jahr soll ein erster Abschnitt in Betrieb genommen werden.
  • Außerdem berichtete der OB über den Stand der Vorbereitungen des NRW-Tags am 30./31. August in unserer Stadt. Im Vorfeld findet am 23. August (Samstag) noch einmal ein Reinemachen-Tag statt. Das Gesamtprogramm für die Festtage wird Ende Juli vorliegen.
  • Zum 80-jährigen Bestehen der Stadt Wuppertal gibt es am 29. September 2009 wieder einen langen Tisch auf der Talsohle.
  • Ende dieses Jahres soll das städtische Telefonbuch in einer Neuauflage erscheinen.

Das Reformierte Gemeindestift teilte uns mit, dass die für den 23. Juni geplante Einweihung des umgebauten "Kleinen Hauses" verschoben werden muss. 

Herr Schneehorst regte an, dass sich der Bürgerverein für eine Verbesserung der Situation für Kinder und Jugendliche in der Südstadt einsetzen soll, da der Stadtteil Elberfeld laut WZ-Check auf diesem Feld besonders schlecht abgeschnitten hat. Konkrete Maßnahmen sind aber noch nicht ins Auge gefasst.

Vorstandssitung
8. Juli

Die Vorstandssitzung am 8. Juli fand in den Sommerferien statt. Fast die Hälfte der Kolleg(inn)en konnte nicht teilnehmen. Da nur wenige Punkte zu besprechen waren, dauerte die Sitzung auch nicht lange...

Vom Stadtverband erhielten wir einen Brief,  wonach   das  "Stadt-Echo"   - nach mehreren Verzögerungen - nun Ende August zum NRW-Tag erscheinen soll.

Die Marketing-Abteilung der Stadtsparkasse schrieb uns. Sie bietet einen Vortrag zum Thema "Abgeltungssteuer" an.

Für den NRW-Tag werden noch ehrenamtliche "Wupperlotsen" gesucht. Hierzu übernimmt der Stadtmarketingverein "Wuppertal aktiv e. V." die Koordination. Bis Anfang Juli haben sich ca. 300 Helfer(innen) registrieren lassen. Benötigt werden noch 200 weitere Leute.

Zum WZ-Bericht über die Zukunft der Postämter in Wuppertal (am 18. Juni) erklärte Herr Vitenius, dass die Postfiliale an der Blücherbrücke (die sogenannte Hauptpost) nicht zur Disposition stehe.

Die Stadt Wuppertal, die Jüdische Kultusgemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit laden wieder zur Gedenkfeier im Deweerth'schen Garten ein (am 20. Juli).

Von der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt erhielten wir eine Einladung zur 40-Jahr-Feier des Seniorenzentrums.

Herr Brandau bereitet zwei Museumsbesuche zu den Sonderausstellungen "Ein Fest der Sinne" und "Hans von Marées" vor.

Herr Schröder hat zu Prof. Hans-Günther Schmitz (Uni Wuppertal, Fachbereich Design) wegen eines Logos für unseren Verein Kontakt aufgenommen.


Vorstandssitung
12. August

Die Vorstandssitzung am 12. August fand wieder in größerer Runde als beim letzten Mal statt.

An der 40-Jahr-Feier des Seniorenzentrums in der Christuskirche nahmen mehrere Kolleg(inn)en für den Bürgerverein teil. Dazu erfolgt Bericht an anderer Stelle dieses Heftes.

Verkehrssituation Am Freudenberg/Am Waldschlösschen: der Bürgerverein hat den Vorschlag einer Geschwindigkeitsreduzierung für den talwärts fahrenden Verkehr dem Bezirksbürgermeister zugeschickt. Das Thema wurde in der Augustsitzung der BV befürwortend behandelt.

Das Reformierte Gemeindestift lädt ein zum Familientag der offenen Tür am 23. August. Auch dazu ein Bericht an anderer Stelle dieses Heftes.

An der Jahreshauptversammlung der Wuppertaler Tafel (am 13. August) kann aus terminlichen Gründen keines unserer Vorstandsmitglieder teilnehmen.

OB Peter Jung lädt zu den "Wander-Gesprächen" ein, die dieses Jahr zum vierten Mal auf ausgewählten Wanderrouten durch unsere Stadt führen (12.-16. August).

Im Rahmen des NRW-Tags findet am 31. August ein überkonfessioneller Open-Air-Gottesdienst auf dem Wupperbeach im Stadthallengarten in Verbindung mit einem Gospelkonzert statt.

Leiterin der Kita


Am 22. August wurde am Kasinokreisel eine lebensgroße Skulptur eines Bankers enthüllt, dem aber inzwischen die Krawatte verloren ging. Das Werk des belgischen Konzeptkünstlers Cuillaume Bijl wurde von der Kunst-Stiftung der Sparda-Bank unserer Stadt geschenkt. Das Werk trägt den Titel "Ein neuer erfolgreicher Tag"

Verschiedenes:

  • Herr Vitenius berichtete von einem geplanten Nahversorgungszentrum, das auf dem DB-Gelände an der Adersstraße vorgesehen ist. Details sind noch nicht bekannt. 
  • Herr Thias berichtete von der Erleichterung bei den Anwohnern der unteren östlichen Südstadt, dass die Wolkenburgsperrung schon Anfang August und damit fünf Monate früher aufgehoben werden konnte, als ursprünglich angekündigt wurde. Allerdings werde abends nach 20 Uhr, wenn die Ampeln unten an der Ronsdorfer Straße (im Abbiegebereich Adersstraße) abgeschaltet sind, zu stark gerast. Dadurch komme es nachts zu starken Geräuschbelästigungen.
  • Herr Schulze kritisierte, dass in der Karl-Theodor-Straße vom Entsorgungsbetrieb ESW nicht mehr gekehrt werde. 
  • Auch Herr Trabitzsch und Frau Ernst berichteten aus der Ravensberger Straße, dass nur diejenigen Abschnitte des Gehwegs gekehrt würden, wo der Bürgersteig asphaltiert oder mit Platten belegt sei. Aber auch die Hausbesitzer an den anderen Stellen müssten Straßenreingungsgebühren im Rahmen der Grundabgaben bezahlen.
  • Wir erhielten einen Brief von Sven Westphal, in dem er einige Missstände in der oberen Jägerhofstraße nennt. So würde z. B. an Wochenenden immer der für PKWs reservierte Parkstreifen von Lastwagen zugeparkt. Die anderen Punkte betreffen zumeist "unschöne" Zustände auf Privatgrundstücken (Vorgarten usw.), auf die wir keinen Einfluss haben. - Herr Hense wird Herrn Westphal ein Antwortschreiben zusenden.
  • Herr Vitenius berichtete von dem Nahverkehrsplan, den die Bezirksvertretung diskutiert hat. Dabei erinnerte die BV an den geplanten Personenaufzug, der vom Hauptbahnhof zur Distelbeck hinaufführen soll. - Die Bahnhofstraße erhält in Höhe der Schwimmoper eine neue Aufteilung der Fahrspuren. Die zweite Geradeausspur in Richtung Steinbecker Meile wird zugunsten einer längeren Linksabbiegespur zur Südbrücke ersetzt. -Während des Döppersberg-Umbaus müssen sämtliche Busse von und zur Südstadt über die Südstraße (unterhalb des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums und der Schwimmoper) geführt werden.
  • Herr Hagemeyer regte an, für Postkunden am Kleeblatt die Ausfahrt vom Kundenparkplatz nach links in die Südstadt hinauf zu ermöglichen, um ihnen unnötige Umwege über die Blücherbrücke usw. zu ersparen.


Vorstandssitung
9. September

In der Sitzung vom 9. September verlas Herr Thias einen Brief von Frau Wald, die dem Artikel "Wuppertal ist eine schmutzige Stadt" in unserem Heft 1/2008 zustimmt. Sie hat diesbezüglich an den Oberbürgermeister geschrieben. Die vom Ressort Umweltschutz erhaltene Antwort reicht ihr aber nicht aus. Deshalb bittet sie den Bürgerverein, sich bei den Entsorgungsbetrieben/ESW und der Abfallwirtschaftsgesellschaft/AWG für eine saubere Stadt einzusetzen.

Die Stadt Wuppertal lädt zum Festakt am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ein. Es wird ein Benefizkonzert in der Stadthalle zugunsten der Wuppertaler Tafel gegeben.

Vom Zoo-Verein erhielten wir Einladungen zu Vorträgen und Führungen.

In der jüngsten BV-Sitzung am 3. 9. 08 kamen keine für die Südstadt relevanten Punkte vor.

Schwebebahn