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Jubiläum: 40 Jahre Seniorenzentrumn

Am 5. September feierte die Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt einen runden Geburtstag. Das Seniorenzentrum an der Christuskirche wurde 40 Jahre alt. Rund 200 Gäste trafen sich im Gemeindesaal an den festlichen gedeckten Tischen.

Monika Baer, die langjährige Leiterin des Seniorenzentrums, hatte mit einem Team von Ehrenamtlichen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken eingeleitet wurde. Dazu hatten die Seniorinnen 26 Kuchen selbst gebacken.

Pfarrerin Angelika van der List unternahm in ihrem Redebeitrag einen Rückblick auf die vier Jahrzehnte des Seniorenzentrums, das über 30 Jahre lang im Gemeindehaus in der Hopfenstraße seinen Clubraum hatte. Als im Jahre 2002 der Kirchenkreis Elberfeld aus Kostengründen den Verkauf des Gebäudes in der Hopfenstraße beschloss, musste auch das Seniorenzentrum umziehen. So treffen sich nun die Senior(inn)en seit Frühjahr 2003 im Gemeindesaal der Christuskirche.

Frauenchor

Der Elberfelder Frauenchor von 1925.

Das kleine Haus

Die Tanzgruppe des Seniorenzentrums

Mehrere Gäste gratulierten Frau Baer und ihren Helfer(inne)n zur Arbeit im Seniorenzentrum, das eine große Vielfalt an Angeboten aufweist und nicht nur Südstädter anzieht. Unter den Gratulanten, die kurze Grußworte sprachen, waren Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Vitenius, Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn und Hans-Joachim Schwunk, Geschäftsführer des Reformierten Gemeindestifts. Auch der Vorsitzende unseres Bürgervereins, Herr Thias, dankte für die hervorragende Arbeit des Seniorenzentrums.

Aufgelockert wurde das Programm durch mehrere gemeinsam gesungene Lieder, meist recht lustigen Inhalts. Ein Beispiel:

"Der Kaffee ist des Menschen Lust, der Kaffee ist des Menschen Lust, der Kaffee. Ob man ihn heiß trinkt oder kalt, erfreuen tut er jung und alt, der Kaffee."
Diese und drei weitere Strophen wurden nach der bekannten Melodie "Das Wandern ist des Müllers Lust" gesungen.

DRosen werden überreicht

Die ehrenamtlichen Mitwirkenden des Jubiläums überreichten Frau Baer einen Strauß mit 40 Rosen.

Im Laufe des Nachmittags wurden auch einige Sketche auf der Bühne dargeboten. Im lebendigen Rollenspiel erlebten die Zuhörer, wie unternehmenslustig heutige Senioren sind. Da gab es zum Beispiel ein Telefongespräch zwischen der alten Mutter und ihrer erwachsenen Tochter, die einen Besuch vereinbaren will. Die rüstige alte Dame hatte aber schon alle von der Tochter vorgeschlagenen Termine für andere Aktivitäten besetzt, bis diese entnervt aufgab.

Zu den Höhepunkten auf der Bühne zählten die Auftritte der Tanzgruppe mit Frau Baer, bei denen unter anderem ein flotter Square Dance viel Beifall erntete. Auch der Elberfelder Frauenchor von 1925 erhielt für seine stimmungsvollen Beiträge begeisterten Applaus.

Zum Abschluss wurde Frau Baer von den Seniorinnen und Senioren mit 40 Rosen überrascht - Zeichen der Dankbarkeit und der guten Zusammenarbeit.



Weitere Informationen:

www.ekir.de/elberfeld-suedstadt/senioren.html