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Baustellen in der Innenstadt

Auch in diesem Frühjahr und Sommer gab es wieder wichtige Baustellen in Elberfeld. Im Hinblick auf die im kommenden Jahr beginnende Großbaustelle zum Umbau des Knotenpunktes am Döppersberg wurden die Wupper-brücken an der Ohligsmühle und am Brausenwerth saniert. Die Ausfahrt von der Bundesallee in die Kasinostraße war monatelang gesperrt (Bild 1).

Auch die Brücke an der Tannenbergstraße wurde saniert. Als die dortigen Arbeiten fast fertig waren, richtete am 26. Juli ein verheerender Wolkenbruch auf der Briller Straße erhebliche Schäden an der Fahrbahn an. Der Regenwasserkanal konnte die riesigen Wassermassen nicht bewältigen. Das Wasser unterspülte vor der Villa Frowein die Fahrbahn und hob sie teils etliche Zentimeter an (Bild 2). Die Briller Straße musste für einige Tage vom Robert-Daum-Platz aus in nördlicher Richtung gesperrt werden   Das betraf zwar nur den kurzen Abschnitt bis zur Nützenberger Straße, aber für den Auto- und Busverkehr ergaben sich umfangreiche Umleitungen. Da war es gut, dass die Instandsetzungsarbeiten bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden konnten. Auch die Sperrung der Tannenbergstraße in Fahrtrichtung Norden (zum Robert-Daum-Platz) wurde beendet

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Auf der Südbrücke wurde die Schwarzdecke auf den Gehwegen erneuert, da sich dort im Laufe der letzten Jahre starke Unebenheiten und Stolperstellen gebildet hatten. Und die ein Jahr währende Sperrung der Wolkenburg, bedingt durch umfangreiche Kanalbauarbeiten, wurde Anfang August wieder aufgehoben. Damit konnte die Buslinie 628 wieder auf ihrer gewohnten Route fahren und auch die Fahrgäste aus der Elberfelder Innenstadt zur unteren östlichen Südstadt bringen.

Im September begannen Tiefbauarbeiten an der Uellendahler Straße im Einmündungsbereich der Saarstraße, die noch im Spätherbst abgeschlossen werden sollen. Diese Baustelle betrifft eine der neuralgischen Nord-Süd-Verbindungen im Zusammenhang mit der Erreichbarkeit der A 46.
 

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Motorad-Artisten


Aber auch in der City gibt es zwei wichtige Neubauten. Am Wall bzw. an der Schlössersgasse wurde der Neubau des Bekleidungshauses Peek & Cloppenburg auf dem vertrauten Grundstück, aber mit vergrößerter Verkaufsfläche, Ende August eingeweiht (Bild 3). Die große Glasfassade setzt einen interessanten städtebaulichen Akzent in der Fußgängerzone.

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Und einen Monat später zog der Elektro-Markt Saturn in den Neubau auf dem früheren Hertie-Gelände. Auch ein Sportpark und eine große Anwaltskanzlei kommen in das neue Gebäude, das über eine Tiefgarage verfügt. Die äußere Gestaltung des Neubaus wirkt aber etwas unproportioniert, soweit es die Fenster betrifft. Zur Morianstraße und Grabenstraße hin hat man auf gestalterische Fassadenelemente verzichtet, abgesehen von einer Achse mit unerlässlichen Treppenhausfenstern (Bild 4). Nur zur Ecke Hofkamp/Morianstraße hin wurde mit der verglasten Rundung eine interessantere "Ecke" geschaffen, die aber von den Firmenlogos dominiert wird (Bild 5).

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Saturngebäude