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Aus der Vorstandsarbeit

- Zeitraum  Mai - Juni 2007 -

Der Bericht fällt dieses Mal ziemlich kurz aus, weil wegen des früheren Erscheinungstermins des neuen Heftes zum Vereinsjubiläum der Redaktionsschluss um fast ein Vierteljahr vorverlegt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen erst zwei Protokolle zur Auswertung vor.

In der Sitzung am 15. Mai berichtete Herr Trabitzsch von seiner Teilnahme an der Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität (GFBU). Der Verein besteht seit über 25 Jahren und fördert herausragende Hochschularbeiten. Außerdem veranstaltet er mehrere Uni-Konzerte in jedem Semester.

Elke Brychta vom Projekt "Geschichte-Gestalten" sandte uns einen Brief. Beim Denkmal der "Mina Knallenfalls" in der Poststraße soll eine zweite Tafel angebracht werden, die an die einst sehr vielen Textilarbeiterinnen in Wuppertal erinnert. Die Tafel soll von der Künstlerin Ulle geschaffen werden und u.a. ein Zitat von Otto Hausmann enthalten. Ein konkreter Entwurf und Kostenvoranschlag fehlen allerdings noch.

Herr Vitenius berichtete aus der Bezirksvertretung, die am 2. Mai tagte. Bezüglich der Wiese an der oberen jägerhof-strafse erinnerte die Stadtverwaltung an den Flächennutzungsplan (FNP), in dem das Gelände bereits vor einigen Jahren zur Bebauung ausgewiesen wurde.

50. Geburtstag Stadtverband

Bei der Ausstellung zum 50. Geburtstag des Stadtverbands stellten sich die Bürgervereine im Rathaus vor. Unser Bürgerverein berichtete auf zwei Stelltafeln. Hier die Bilderschau zu unseren Mehrtagesreisen.


Außerdem habe man im Rathaus nach Grundstücken gesucht, die noch bebaut werden können, um sie zu veräußern. Beim Ortstermin mit zahlreichen Bürgern wurden die Bedenken gegen eine Bebauung deutlich. Wenn dort oben ein Investor tätig würde, könnte ein Bebauungsplan nur mit einem großen Lärmschutzwall genehmigt werden, um den Verkehrslärm der L 418 abzufangen. Dieser Wall würde auch das Freigelände der Station Natur und Umwelt beeinträchtigen. Herr Trabitzsch ergänzte, am FNP sei 40 Jahre lang gearbeitet worden und es habe immer wieder Änderungen gegeben, die niemand in allen Einzelheiten überschauen könnte. Außerdem ergebe sich aus den Eintragungen im FNP im Einzelfall kein zwingendes Baurecht. Die Bezirksvertretung sprach sich mehrheitlich gegen eine mögliche Wohnbebauung aus. Die letzte Entscheidung liegt aber beim Stadtrat.

Tafel des Vereins Seite 2

Auf der zweiten Tafel berichteten wir u. a. von den Theaterbesuchen auf Schloss Burg und den Sonderausstellungen im von der Heydt-Museum, zu denen wir eingeladen hatten.

Herr Thias berichtete von der Stadtteilkonferenz Südstadt, die am 8. Mai in der Kindertagesstätte Südstadt tagte. Frau Weigold stellte die Einrichtung vor, die von 110 Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren besucht wird. Die Kinder stammen aus 18 Nationen, u.a. aus der Türkei, Polen, Kirgisien und Kasachstan. 43 Kinder kommen von Alleinerziehenden. Der Einzugsbereich der Kita ist ein sozialer Brennpunkt. Deshalb wird ein Schwerpunkt auf interkulturelles Lernen und Leben gelegt.

Frau Ernst berichtete von der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Manuelskotten vom 9. Mai, bei der Reinhard Grätz als Vorsitzender und sein Stellvertreter, Michael Clauberg, wiedergewählt wurden.

Der Zoo-Verein lädt zur Eröffnung der neuen Anlage für Löwen und Tiger am 24. Mai ein.

Herr Thias nahm an der Jahreshauptversammlung des Gelpetaler Verschönerungs- und Verkehrsvereins am 11. Mai teil. Er vereinbarte mit dem dortigen Vorsitzenden, Rolf Kaatz, ihn frühzeitig über die Veranstaltungen unseres Vereins zu informieren, um auch den Gelpetaler-Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen.

Im übrigen befasste sich der Vorstand mit den Vorbereitungen zur 100-Jahr-Feier am 23. September in der Stadthalle.

Auch in der Vorstandssitzung vom 5. Juni wurden viele Einzelheiten zum Ablauf der Feier behandelt, die nachmittags im Mahler- und Hindemithsaal der Stadthalle stattfinden wird. Die teilnehmenden Künstler werden gebeten, bei ihrem Auftritt inhaltlich auf die Südstadt Bezug zu nehmen.

Die Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Dr. Ulrike Schrader, erinnerte in einem Schreiben an die noch ausstehende „Enthüllungszeremonie" für die Schilder an der Willi-Ahrem-Treppe im Uni-Bereich. Die Treppe führt von der Ecke Gaußstraße/Oberer Grifflenberg hinauf zur Stichstraße der Fuhlrottstraße.