| Sehr geehrte Mitglieder des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt,
der
Begriff des bürgerschaftlichen Engagements wird in der letzten Zeit oft
bemüht, wenn sich Wuppertaler gemeinsam an einen Tisch setzen, um etwas
für sich und ihre Mitmenschen zu erreichen. In Zeiten leerer
öffentlicher Kassen sind die Kommunen umso mehr auf den Einsatz ihrer
Bürger angewiesen. Doch die Organisation von Bürgerinteressen in
Bürgervereinen wie dem Ihren für die Elberfelder Südstadt hat in
Wuppertal eine lange Tradition, die in ihrer Vielfalt für einen
Neubürger wie mich überraschend ist. Ebenso vielfältig ist ihr
Betätigungsfeld. Da steht die Erneuerung einer Bank im Gelpetal
gleichberechtigt neben der Diskussion um den neuen Döppersberg. Denn
das eine wie das andere ist für die Menschen des Stadtteils wichtig.
Seit 100 Jahren bestimmen Sie nun aktiv die Geschicke des Stadtteils
mit. Viel Geld und Freizeit wurden investiert, um den unmittelbaren
Lebensraum der Menschen, ihr Quartier, attraktiv und lebenswert zu
erhalten. Doch auch die Hilfe für die Schwachen stand für Sie immer
wieder im Mittelpunkt Ihrer Arbeit, etwa wenn es um die Wuppertaler
Tafel ging. 100 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Sie haben Hochachtung,
Anerkennung und Dank für all das verdient, das Sie für die Stadt und
ihre Menschen bewegt haben. Ich wünsche Ihnen ein weiteres
segensreiches Wirken und genug Nachwuchs, der bereit ist, wie Sie,
Verantwortung für die Mitmenschen zu übernehmen. Alles Gute zum
Jubiläum und ein schönes Fest wünscht
Andreas Feicht
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