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Aus der Vorstandsarbeit Mai bis Oktober 2006
Im
Berichtszeitraum für dieses Heft (Mai bis Oktober 2006) traf
sich der Vorstand wie üblich einmal im Monat in einem Raum der
Christuskirche, da der benachbarte Stadtteiltreffpunkt
"Südwind" noch umgebaut wurde.
In
der Sitzung vom 9. Mai berichtete Herr Thias von der Stadtteilkonferenz
Südstadt, die am 2. Mai in der Tagesstätte
für Kinder in der Carl-Schurz-Straße tagte. Thema
war u.a. der Stand der Bauarbeiten am Gebäude Unterer
Grifflenberg 69 A (Südwind) und die bis zur Fertigstellung
gefundenen Übergangslösungen. Nach Abschluss der
Umbauarbeiten wird das Haus den Namen "Südstadttreff
Südwind" erhalten. - Die Bezirkssozialdienste (BSD) starten
ein Pilotprojekt "Schule und Jugendhilfe". Ausgenommen ist hiervon der
BSD 2, da dort ein anderes Pilotprojekt angesetzt wurde.
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Herr Thias berichtete aus der
Sitzung der Bezirksvertretung (BV) vom 3. Mai:
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Mit dem Bauleitplanverfahren Nr.
1045 (Hatzenbecker Straße) wird der seit 1969
rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 204 in einigen Teilbereichen
aktualisiert. So wird ein damals festgesetztes Baugebiet aufgehoben,
weil sich diese Fläche inzwischen zu einem faktischen
Feuchtbiotop entwickelt hat. Der etwa 100 m lange naturbelassene Sumpf
liegt unterhalb eines Damms, der um 1900 quer zum Tal errichtet wurde,
um eine befahrbare Querverbindung zwischen der Cronenberger
Straße (neben der Bushaltestelle Hatzenbeck) und der
Ravensberger Straße (bei Haus Nr. 163) zu schaffen. Auch ein
in den sechziger Jahren geplantes Baugrundstück für
einen Kindergarten am östlichen Hang des Hatzenbecker Tals
bleibt als Grünfläche erhalten. Die
gewässernahe Talsohle der Hatzenbecker Straße wird
nicht weiter verbaut. Der hier noch offen fließende Bach darf
nicht mehr verrohrt werden. Da das Tal eine klimatische Bedeutung als
Kaltluftleitbahn in Süd-Nordrich-tung aufweist,
dürfen hier nur noch einige wenige Häuser in
Baulücken errichtet werden, die die Fließrichtung
der Luftströmungen nicht beeinträchtigen. Bei
vollständiger Ausnutzung des Baurechts können noch
insgesamt 26 Wohneinheiten neu errichtet werden.
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Zur Erweiterung eines bestehenden
SB-Marktes (Cronenberger Straße 347) um 360 qm soll der
Bebauungsplan Nr. 108 von 1969 ersatzlos aufgehoben werden, zumal die
durch das damals erteilte Baurecht ausgewiesenen Hochbauten alle
erstellt wurden und die im alten Planungsrecht ausgewiesenen
Verkehrsflächen (Bau einer
Fußgängerbrücke über die
Cronenberger Straße zwischen Am Friedenshain und
Jung-Stilling-Weg) nicht mehr benötigt werden.
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Die Stadtwerke teilten mit, dass
die von den WSW zunächst befürwortete Verlegung der
Haltestelle "Worringer Straße" (Linien 615 und 645 in
Fahrtrichtung Süden) in die Cronenberger Straße
(zusammen mit Linie 635 vor Haus Nr. 296) von der Polizei und
Vertretern der Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen
abgelehnt wurde. Denn es bestehe die Gefahr, dass manche
Fahrgäste aus dem Bereich Worringer Straße dann an
ungesicherter Stelle die Cronenberger Straße
überqueren würden, um die mit Ampeln gesicherten
Fußgängerüberwege über die
Cronenberger Straße und die Carl-Schurz-Straße zu
umgehen.
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Der beantragte Bau von 5
Doppelhäusern an einem geplanten Stichweg, quer zur
Cronenberger Straße (Grundstück Nr. 151/151 A), wird
abgelehnt, da sich die geplante Bebauung nicht in die vorhandene
Bebauung einfügt. Aber der Bau eines Doppelhauses parallel zur
Cronenberger Straße ist möglich.
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Das Anwohnerparken im Bereich
Oberer Grifflenberg 82 bis 86 wird mangels Nachfrage aufgehoben.
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Die
Station Natur und Umwelt lädt zum Umweltfest am 20. Mai
ein. An diesem Tag soll auch der neue Freiluftunterrichtsplatz
eingeweiht werden. |
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Blick von der Worringer Straße zur Cronenberger Straße
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In der Vorstandssitzung vom 13.
Juni berichtete Herr Vitenius aus der Sitzung der Bezirksvertretung (7.
Juni) über die für die Südstadt relevanten
Punkte:
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Die etwa 40 m lange
Stützmauer "Kluser Höhe" am Beginn der Ronsdorfer
Straße wird im Sommer 2006 saniert. Der südliche
Teil der Stützwand besteht aus Bruchsteinmauerwerk. Hier
werden die Fugen ausgebessert und das Geländer mit neuem
Korrosionsschutz versehen. Größer ist der Aufwand im
nördlichen Teil der Mauer (zur Wolkenburg hin). Dieser als
Ziegelmauer errichtete Bereich war wegen der starken Ausbeulung und
fortschreitender Verwitterung des Mauerwerks akut
einsturzgefährdet. Er musste deshalb schon im
Frühjahr 2005 abgetragen werden. In diesem Abschnitt wird die
Stützmauer aus Stahlbeton erneuert. Der Steilhang wird in der
Oberfläche verfestigt und teilweise begrünt. Zwecks
Kostenersparnis wird die Lage der neuen Wand von der
Steilböschung zur obenseitigen Straße (Kluser
Höhe) hin versetzt.
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Baumaßnahme "Trampelpfad"
vom Schulzentrum Süd zur Carl-Schurz-Straße: der in
der Aprilsitzung der BV beschlossene Kostenrahmen von 8.500 Euro ist
unrealistisch. Die Verwaltung ermittelte einen mehr als doppelt so
hohen Bedarf. Die BV beschloss, den bisherigen Betrag vorerst nicht
aufzustocken. Die Verwaltung solle kostengünstigere Varianten
suchen.
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Für die
Baumaßnahme "Südwind" wird ein
Küchensponsoring der Firma Vorwerk und ein Zuschuss der BV
geleistet.
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Die Einweihung des neu gestalteten
Spielplatzes auf dem Klever Platz ist am 7. Juni.
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Der Kleingartenverein
Hatzenbeck feiert am 30. September sein 90-jähriges Bestehen
im Vereinsheim in seiner Anlage.
Der Vorstand diskutierte ausführlich einige Fragen im
Zusammenhang mit dem im September 2007 anstehenden 100. Geburtstag
unseres Bürgervereins. Sie betrafen zum einen die
mögliche Räumlichkeit (Saal der Christuskirche oder
einer der kleineren Stadthallensäle), die eventuelle
Einschaltung einer Event-Agentur sowie Ideen
zum Festprogramm, das unter dem Motto "Weg durch 100 Jahre in Texten
und Musik" stehen könnte.
Zu
seiner Sitzung am 11. Juli traf sich der Vorstand in den
Räumen des Netzwerks Südstadt
(Augustastraße 2), da wegen der Ferien bzw. einer
Hausputz-Aktion unser Ausweichquartier in der Christuskirche nicht zur
Verfügung stand.
Herr
Thias nahm an einem Empfang der Westdeutschen Zeitung'
anlässlich der Vorstellung des neuen Chefs der Lokalredaktion
Wuppertal, Klaus Wieschemeyer, teil. Im Vorstand wurde
Unverständnis über diesen Schritt der WZ
geäußert, einen völlig ortsfremden
Journalisten zum Chef der größten Lokalausgabe
dieser Zeitung zu machen, während die bisherige Leiterin (Ulla
Dahmen) nach Neuss versetzt wurde.
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Zufahrtsweg zu den Sportplätzen
am Freudenberg
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Brief
von Sven Westphal an den Bürgerverein. Es werden 4 Themen
angesprochen. Der Kiosk an der Bushaltestelle "Friedenshain" ist seit
längerem geschlossen. Herr Westphal möchte wissen,
was mit dem Gebäude geschieht. - Die leer stehenden
Häuser Jägerhofstraße 197 - 203 drohen zu
verfallen. - Herr Westphal vermisst die Wertstoffcontainer an der
oberen Jägerhofstraße, die wohl wegen
Kanalbauarbeiten entfernt wurden. - Der Briefschreiber spricht sich
für weitere Altkleidercontainer aus, die die AWG in der oberen
Südstadt aufstellen sollte, da illegale Container einer
anderen Firma (Standorte: Cronenberger Straße 330 sowie auf
der gegenüberliegenden Straßenseite beim
Kaisers-Supermarkt, nahe der Bushaltestelle "Jung-Stilling-Weg") oft
wilden Müllkippen glichen und Beschwerden bei der
Picobello-Hotline nichts gebracht hätten. - Herr Vitenius
merkte zu den Schreiben an, dass der genannte Kiosk sich in
Privatbesitz befinde, also die Stadt nicht zuständig sei. Die
wegen Bauarbeiten entfernten Wertstoffcontainer seien inzwischen
bereits wieder am vertrauten Standort. Die anderen beiden Punkte
(Häuserleerstand bzw. Altkleidercontainer) wird Herr Vitenius
als Anfragen an die Verwaltung in der BV einbringen.
Herr
Schröder hat ein Arbeitspapier zusammengestellt, in dem ein
Konzept für die Feier des Jubiläums des
Bürgervereins in der Stadthalle mit den möglichen
Kosten vorgestellt wird. Außerdem wurde eine zum
Vereinsjubiläum zu erarbeitende Festschrift andiskutiert.
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100-jähriges
Vereinsjubiläum wird geplant
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In der Vorstandssitzung am 8. August wurden weitere
Details zum 100-Jahr-Fest besprochen. Mit Klaus Burandt hat Herr
Vitenius eine Vorbesprechung bezüglich eines Posters
geführt, das von Herrn Burandt erstellt werden soll.
Zur
für den 9. August bevorstehenden BV-Sitzung informierte
Bezirksvorsteher Vitenius über die für die
Südstadt relevanten Tagesordnungspunkte. So soll die Benennung
der Wolkenburgtreppe entfallen, da dieser Fußweg zwischen der
gleichnamigen Straße und der Wormser Straße wegen
Baufälligkeit seit einigen Jahren gesperrt ist und nicht
wieder instandgesetzt werden soll. - Bezüglich der
vorgesehenen Benennung der Willi-Ahrem-Treppe am Rande des Campus
Grifflenberg erreichte die BV ein Protestschreiben des Uni-Rektors,
Prof. Dr. Volker Ronge. Demnach wünschte sich die Hochschule
die Benennung nach einem Wissenschaftler.
Für
einen Halbtagsausflug unseres Bürgervereins bietet sich eine
Besichtigung der Schwelmer Brauerei an, die als "Bierseminar" gestaltet
werden kann.
In
unserer Sitzung vom 9. September berichteten Vorstandsmitglieder von
der sehr gut verlaufenen Lübeck-Reise.
Herr
Thias berichtete von der Stadtteilkonferenz, die am 15. August im
Caritas-Altenzentrum in der Kölner Straße tagte. Die
Einrichtung wurde hierbei vorgestellt. Dort betreuen 102
Mitarbeiter(innen) 77 Bewohner. Es werden Langzeit- und Kurzzeitpflege
sowie Tages- und Nachtpflege angeboten. Momentan leidet die Einrichtung
unter der hohen Lärmbelästigung durch den Umbau des
Südstraßenrings. - Herr Maurer von der Caritas
stellte die neue Wohnform für Demenzkranke im
Südwind-Gebäude am Unteren Grifflenberg vor.
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Herr
Thias berichtete von der Sitzung der Bezirksvertretung vom 6. September:
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Verbindungsweg
vom Schulzentrum Süd zur Carl-Schurz-Straße: Auf
Grund einer Fehleinschätzung der Wegeverbindung
erhöhen sich die Ausbaukosten von 8.500 auf 1 8.000 Euro. Die
BV stellt deshalb jetzt 12.000 Euro zur Verfügung.
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Die BV
beschloss die Benennung der Verbindungstreppe vom Oberen Grifflenberg
zur Fuhlrottstraße in "Willi-Ahrem-Treppe".
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Eine
Liste über den Fehlbedarf an Spielflächen im
Stadtbezirk Elberfeld weist in allen Quartieren einen erheblichen
Fehlbestand auf, außer beim Bereich Friedrichsberg.
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Unbewohnte
Häuser Jägerhofstraße 197 - 203: von den
Gebäuden geht keine Gefahr für die Allgemeinheit aus,
zumal die Häuser verschlossen und nicht baufällig
sind.
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In
der Vorstandssitzung vom 10. Oktober trafen wir uns mit Klaus Burandt,
um Einzelheiten für den Plakatentwurf (abgebildete
Gebäude usw.) zu besprechen, der zur Vorstandssitzung am 7.
Januar 2007 vorliegen wird. Im Gegensatz zu Burandts Plakat zum
Ölbergfest wird unser Plakat keine Werbung für Firmen
oder Geschäfte enthalten.
Der
Termin für unsere 100-Jahr-Feier wird auf Ersuchen der
Stadthalle um einen Tag verschoben, damit am Samstag noch ein
Ärztekongress in den Räumen der Stadthalle tagen
kann. Unsere Feier wird also am Sonntag, 23. September 2007 nachmittags
im Mahler- und Hindemithsaal stattfinden, die durch eine
große Schiebetür miteinander kombiniert sind.
Vom
Polizeipräsidium Wuppertal erhielten wir ein Schreiben mit dem
Vorschlag, einen Vortrag zur Präventionsaktion "Wachsamer
Nachbar" anzubieten. Wir wollen uns um einen Termin im Januar
bemühen.
Herr
Thias berichtete von der Sitzung des Stadtverbands, die
schwerpunktmäßig der Vorbereitung der
Veranstaltungen zum 50-jährigen Jubiläum des
Dachverbands der Bürger- und Bezirksvereine im Juni 2007 galt.
Es wird eine Ausstellung im Lichthof des Barmer Rathauses geben, wo
sich die Bürgervereine auf Schautafeln usw. vorstellen
können.
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