|
|
Blick von der
Bundesallee/Abzweig Südstraße auf den Rohbau. An
der Außenwand ist die Neigung des Daches nach Osten
deutlich erkennbar. Im Jahre 1955
wurde der Hauptflügel des wiederaufgebauten
humanistischen Gymnasiums an der damaligen Kölner Straße
eingeweiht. In den Jahren danach kamen zwei Querflügel
hinzu. Anfang der achtziger Jahre wurde ein Paralleltrakt an
den Hauptflügel angefügt. Was aber weiterhin fehlt,
ist eine eigene Aula.
Viele Jahre
lang war das kein sonderlich großes Problem, da die
Schule für große Veranstaltungen wie
Abiturientenentlassungsfeiern und Schulkonzerte die
benachbarte Stadthalle benutzen konnte. Seit der Sanierung
vor zehn Jahren zählt die Stadthalle aber zu den
Töchtern der Stadt. Wenn heute die Schule den Großen
Saal für eine Feier nutzen möchte, fallen
erhebliche Mietbeträge an, für die im Schuletat die
Mittel fehlen. Und für den Bau einer Aula ist im
städtischen Haushalt mit seinen strukturellen Problemen
auf absehbare Zeit kein Geld vorhanden. Seit dem
Schuljubiläum vor zwei Jahren gibt es daher intensive
Bestrebungen, die erforderlichen Mittel durch Spenden
einzuwerben. Hier hat der Ehemaligen-Verein (Vereinigung der
Freunde des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums zu Wuppertal e.
V.) einen großen Erfolg zu verzeichnen. Dank seiner
rührigen Tätigkeit konnte eine Anzahl Großspender
gewonnen werden, die jetzt 1,1 Millionen Euro für den
Neubau bereitgestellt haben und damit die Baukosten
vollständig decken. Somit kann der Bau quasi zum
Nulltarif für die Stadt errichtet werden, wenngleich die
Stadt Wuppertal die Bauherrin sein wird.
Blick auf das WDG von
der Bahnhofstraße aus. Die Aula wird an den
Seitenflügel rechts angebaut. Da die Aula nur einstöckig
gebaut wird, dürfte man sie von diesem Blickpunkt aus
kaum zu sehen bekommen. Der Entwurf
stammt vom Architekturbüro Goedeking. Demnach wird die
Aula an den östlichen Querflügel angebaut und in
den Hang zur Südstraße hin so eingebettet, dass
der Schulhof nicht verkleinert wird. Das zur Südstraße
hin geneigte Dach wird begrünt. Ursprünglich
war eine andere Lösung vorgestellt worden. Die Aula
bekommt einen Zugang vom Schulhof aus und erhält 350
Sitzplätze sowie eine Bühne. Für die
Innenausstattung der Aula mit Stühlen, Bühnenelementen,
Licht- und Tontechnik werden noch weitere Spenden benötigt. Mit dem Bau
konnte in den Sommerferien begonnen werden, um die
geräuschintensiven Arbeiten in den unterrichtsfreien
Wochen durchzuführen. Im Laufe des nächsten Jahres
wird die Aula dann bezugsfertig sein. Mehr
Informationen: Bericht
in der Bürgervereinszeitschrift 2 aus dem Jahr 2004: www.buergerverein-elberfelder-suedstadt.de/zschrift2-2004/meldungen-doerpfeld-gym.html Offizielle
Webseite der Schule:
|