|
|
Neue
Heizung in der Christuskirche Es
fing eigentlich alles ganz harmlos an. Zufällig sprach
ich mit dem Küster der Christuskirche, Herrn Tauchel,
über die neue Befüllung des Öltanks für
die Heizung. Es fiel auf, dass wir in den Monaten Januar und
Februar 2004 ca. 10000 Liter Heizöl verbraucht hatten. Dann
kam die Lawine ins Rollen. Wir gingen die Rechnungen der
letzten 12 Monate durch und stellten eine Summe von ca. 11500
Euro fest. Viel zu viel. Darüber
hinaus kam heraus, dass wir jede Woche fast 100 Liter Wasser
nachfüllen mussten. So viel konnte nicht auf normalem Weg
verloren gegangen sein. Es wurden ein oder mehrere Lecks im
Leitungssystem der Heizanlage vermutet. Im
Mai 2004 erhielten wir von einer befreundeten Firma eine
Zustands-Einschätzung und eine erste Kostenaufstellung
für eine Erneuerung der gesamten Anlage. Das
Presbyterium der Südstadt hat mehrfach hierüber
beraten mit der Maßgabe, einen von der Landeskirche
anerkannten Heizungsingenieur einzuschalten. Herr Breiden
wurde entsprechend beauftragt, ein Gutachten abzugeben.
Landeskirchenbaudirektorin Frau Lachmann-Haase empfahl, wie
von Herrn Breiden vorgeschlagen, eine komplette Sanierung, da
die Anlage selbst nach einer Reparatur mit unabschätzbaren
Kosten nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war. In
fast jeder der folgenden Sitzungen von Bau- und
Finanzausschuss und Presbyterium wurde beraten, wie die
Sanierung gestemmt werden konnte. Ein Finanzierungsplan wurde
von der Gemeindeleitung und dem Landeskirchenamt genehmigt,
die Ausschreibungen konnten an acht Firmen herausgehen. Sechs
haben Ihre Offerte eingereicht, teilweise mit erheblichen
Differenzen in der Endsumme. Eine Firma aus Velbert-Langenberg
erhielt schließlich den Zuschlag und fast ein Jahr nach
den ersten Überlegungen konnten im Mai 2005 die Arbeiten
beginnen. Heute
sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Viele freiwillige
Helferinnen kamen in einer großen Putzaktion zusammen,
um eine erste Grundreinigung der Kirche zu schaffen. Danach
konnte Herr Tauchel mit seinem Team aktiv werden, um Schutt zu
entsorgen, aufzuräumen und der gesamten Kirche wieder
eine ansehnliche Sauberkeit zu verschaffen. Die jetzt noch
anstehenden Verschönerungsarbeiten wie Verkleidung der
Leitungsführungen und restliche Verputzarbeiten werden
bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Ein
großes Werk ist auch dank der Mithilfe vieler
freiwilliger Mitarbeiter unserer Gemeinde vollendet worden.
Jetzt wollen wir die Früchte unserer Arbeit genießen
und uns über ansehnliche Einsparungen bei den Heizkosten
freuen. Klaus
C. Tesche, Baukirchmeister Stärkungspause des
Lorbeerkränzchens http://de.wikipedia.org/wiki/Christuskirche_%28Wuppertal%29
|
|||||||||||||||||||||||||