Aus der Vorstandsarbeit

Im Berichtszeitraum für dieses Heft (Mai bis September 2005) traf sich der Vorstand wie üblich einmal im Monat im Stadtteiltreffpunkt "Südwind", nahe der Christuskirche.

In der Sitzung vom 15. Mai berichtete Frau Buggert von der Jahreshauptversammlung des Zoo-Vereins, an der sie teilgenommen hatte. Es gab positive Nachrichten. Der Mitgliederzahl steigt seit Jahren wieder an; Ende 2004 verzeichnete man 567 Mitglieder, unter ihnen auch Oberbürgermeister Peter Jung. Dank des neuen Raubtiergeheges ist der Bestand der Wildkatzen im Wuppertaler Zoo auch für die Zukunft gesichert.

Blick vom Friedrichsberg zur Universität. Unten sind noch einige Decks des Parkhauses zu sehen.


Im Rückblick auf unsere eigene Jahreshauptversammlung entwickelte sich eine ausgiebige Diskussion zu der Frage, wie man mehr Mitglieder und Gäste zur Teilnahme bewegen könne. Ein Vorschlag lautete, zunächst den Vortrag des jeweiligen Gastreferenten anzuhören. Die satzungsmäßigen Regularien würden dann den zweiten Teil der Veranstaltung ausfüllen.

Versicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige: Herr Hagemeyer hat das Angebot, Ehrenamtliche gegen Unfall zu versichern geprüft. Für uns ist das Angebot nicht zutreffend, da unsere Vorstandsmitglieder aufgrund der Tätigkeiten nicht zu dem versicherbaren Kreis gehören.

Vom Heidter Bürgerverein erhielten wir einen Brief, der sich mit der Lage der Bediensteten der Wuppertaler Berufsfeuerwehr befasst. Darin setzt sich der Vorsitzende des Heidter Vereins, Hans-Jörg Finkentey, sehr für die berechtigten Belange der Wuppertaler Feuerwehrleute ein. Es geht um den Beförderungsstau der dortigen Mitarbeiter. Das Interesse der Bürgervereine an diesem Thema sei sehr gering. Herr Thias wird an einem Gespräch in der Feuerwache Elberfeld teilnehmen.

Blick vom Friedrichsberg auf Häuser der Cronenberger Straße. Es sind jeweils die Rückfassaden zu sehen.

Wir erhielten die Kopie des Briefes einer Bürgerin an die Stadt Wuppertal. Darin geht es um den Zustand des Uellenberg-Platzes. In dem Schreiben an Umweltdezernent Bayer und OB jung beklagt die Verfasserin, dass man Gras auf bisherigen Blumenbeeten gesät habe. Außerdem werde der Park durch herum laufende Hunde beeinträchtigt. Ein weiteres Problem sei die Platzierung der Wertstoffsammelcontainer. - Im Antwortschreiben bittet Herr Bayer um Verständnis für eine kostengünstigere Bepflanzung und Pflege des Parks aus Haushaltsgründen. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) werde ein besonderes Augenmerk auf den Park legen; und der Eigenbetrieb Straßenreinigung werde sich den Standorten der Sammelcontainer besonders widmen.

Die Universität lädt zum Uni-Ball am 9. Juli in der Stadthalle ein.

Berichte aus der
Bezirksvertretung

Aus der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) vom 4. Mai ist zu berichten:

a) Die "gelbe Schule" Cronenberger Straße scheint nun endgültig mit auslaufendem Betrieb geschlossen zu werden.

b) Von den Anwohnern der Dürerstraße, Kronprinzenallee und Augustastraße werden Beschwerden laut, wonach Mitarbeiter der Barmenia hier im Übermaß Autos parken.

c) In der Kölner Straße sollen zwei Bäume gefällt werden, da deren "Fallobst" zu Beschädigungen an abgestellten Autos führe.

d) Anwohner der Friedrichsallee beschweren sich über zu schnelles Autofahren in ihrer Straße, verursacht von Besuchern des Sportplatzes. Außerdem werde der Grünstreifen der Friedrichsallee von dort nicht wohnenden Hunden als Hundeklo benutzt.

e) Auf dem Bahngelände zwischen Dessauerstraße, Adersstraße und Wolkenburg ist eine Bebauung mit einem Bürogebäude der Deutschen Bahn AG vorgesehen.

Die nächste Stadtteilkonferenz findet am 24. Mai in der Gemeinschaftsgrundschule Reichsgrafenstraße statt. Herr Schröder berichtete im Auftrag von Herrn Geist über die Nutzung unserer Internetseite Der monatliche Zugriff liegt im Schnitt bei 405 Ein-wahlen.

Bürgervereine treffen
Feuerwehr

In der Sitzung vom 14. Juni berichtete Herr Thias von der Zusammenkunft bei der Berufsfeuerwehr in der August-Bebel-Straße. Das auf Initiative des Heidter Bürgervereins Bürgervereins veranlasste Treffen wurde nur von vier Interessenten besucht. Herr Armbrüster von der Berufsfeuerwehr stellte die Feuerwehr als Teil der Stadtverwaltung vor. Die Stadt Wuppertal hat ca. 4.400 Mitarbeiter, von denen etwa 1.200 beamtet sind. Die Feuerwehr hat 320 Mitarbeiter. Man baut auf die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten. Gefahrenschwerpunkte sind die Autobahnen A 1 und A 46, der Kiesbergtunnel und die Warteschleife des Düsseldorfer Flughafens. Herausragende Objekte sind die Krankenhäuser, Pflegeheime, die Universität, Theaterspielstätten und die chemische Industrie. In der Laufbahn für die Feuerwehrleute gibt es kaum Beförderungsmöglichkeiten; das Urlaubsgeld wurde gestrichen, das Weihnachtsgeld gekürzt. So gibt es kaum Nachwuchs und Motivation.

Vom Regionalbüro der Arbeitsgemeinschaft "Arbeit und Leben" (DGB/VHS) erhielten wir Fahrtenangebote für Organisationen zugesandt. Darunter waren zum Beispiel Programme für einen Besuch der Museumszeche "Nachtigall" in Witten oder für ein Tagesseminar mit Besuch des Landtags in Düsseldorf.

Stadtteilkonferenz
Südstadt

An der Stadtteilkonferenz Südstadt am 24. Mai nahmen Frau Ernst und die Herren Dickmann, Thias und Vitenius von unserem Vorstand teil. Frau Klose stellte als Schulleiterin den Ganztagsbetrieb der Gemeinschaftsgrundschule Reichsgrafenstraße vor. Herr Hembach erläuterte kurz den Sachstand des Familienzentrums Südstadt. Der Stadtteilbeauftragte, Herr Fischer, trug einen Bericht zum Thema "Soziale Frühwarnsysteme" vor, die zur Zeit versuchsweise in Essen, Dortmund und Siegen eingerichtet wurden.

Am 15. Juni findet die Mitgliederversammlung des Fördervereins Manuelskotten statt, an der Frau Ernst teilnehmen wird, eventuell verstärkt durch die Herren Thias und Trabitzsch.

Das Reformierte Gemeindestift, Blankstraße, lädt zum Familientag der offenen Tür am 25. Juni (Samstag) ein. Die Herren Schneehorst, Schröder und Thias wollen teilnehmen.

Unser Mitglied Rolf Weissbach weist in einem Brief auf Behinderungen von parkenden Autos hin, die den Zufahrtsweg zum Sportplatz Freudenberg bei dortigen Veranstaltungen zustellen. Die Durchfahrt eine Rettungswagens sei dann nicht mehr möglich. Unser Schriftführer wird das Ordnungsamt und den Stadtteilbauftragten der Polizei verständigen.

Herr Vitenius berichtete aus der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung vom 8. Juni. Die BV fördert das neue Freiland-Unterrichtsgebäude am Igelgarten im Außengelände der Station "Natur und Umwelt" mit einem Zuschuss von 5000 Euro.

Das Uni-Radrennen unterstützt die BV mit einem Betrag von 750 Euro, der zweckgebunden für die Jugendklasse unter 19 Jahren zu verwenden ist.

Essenszuschuss
für Kinder

Das aus der Presse hinlänglich bekannte Problem des Essenszuschusses für Kinder in der Ganztagsschule wird von Seiten der BV mit einem "signalgebenden" Betrag von 20.000 Euro gemildert, nachdem sich die Stadt aus der Verantwortung zur Versorgung der Kinder in diesem Bereich zurückgezogen hat. In der Vorstandssitzung vom 12. Juli berichtete Frau Ernst von der Mitgliederversammlung des Vereins für den Manuelskotten, dessen Vorstand wiedergewählt wurde. Besondere Veranstaltungen sind zur Zeit nicht geplant.

Wir erhielten eine Einladung zur Gedenkveranstaltung am 20. Juli im Deweerthschen Garten. Der Bürgerverein wird vertreten sein.

Von der Stadtverwaltung erhielten wir eine Anfrage zum Großreinemachetag "Wuppertal picobello"; leider hat der Bürgerverein keine "passende" Mitgliedschaft für solche Aktionen.

Berichte aus der
Bezirksvertretung

Aus der Sitzung der Bezirksvertretung vom 8. Juli wurde die geplante Neugestaltung des Spielplatzes Klever Platz erwähnt; die Fläche soll bis Frühjahr 2006 zu Kosten von 190.000 Euro fertiggestellt werden. - Die Probleme der Anwohner des Friedrichsbergs wegen der großen Anzahl und überhöhter Geschwindigkeit von Autofahrern, die den Sportplatz aufsuchen, wurde diskutiert. - Außerdem gab es Informationen zu Veränderungen an der Kreuzung Kasinostraße ("Kreisel") und zu den Taxihalteplätzen am Wall.

Zu den Sammelcontainern am Uellenberg-Platz schrieb uns unser Mitglied, der Stadtverordnete Detlef Schmilz, man möge die Behälter auf die andere Straßenseite verlegen. Diese Lösung hält der Bürgerverein nicht für sinnvoll, da bekannt ist, dass dann die dort Wohnenden protestieren werden.

Im August ließen wir die Vorstandssitzung ausfallen, da die Räumlichkeiten beim Südwind wegen der Ferien nicht zugänglich waren und mehrere unserer Kolleg(inn)en ohnehin verreist waren.

In der Vorstandssitzung vom 13. September berichtete Herr Dickmann, dass wieder diverse Internetpost eingetroffen und an die jeweils zuständigen Vorstandsmitglieder weitergeleitet worden ist.

In Sachen "Zugangsweg zum Sportplatz Freudenberg" sandte uns die Stadt Wuppertal einen Zwischenbescheid; auch Herr Weissbach wurde informiert. Die endgültige Antwort soll in Kürze erfolgen.

An der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Wuppertaler Tafel nahmen Frau Buggert und Herr Hense am 26. August teil.

Die Stadtteilkonferenz tagte am 6. September im Reformierten Gemeindestift. Von unserer Seite nahmen Frau Ernst und die Herren Dickmann und Thias teil. Vor der eigentlichen Tagesordnung wurde das Gemeindestift vorgestellt, das mit 339 Mitarbeitern und ca. 11 Mio. Euro Jahresumsatz größter Arbeitgeber in der Elberfelder Südstadt ist.

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Familienzentrum Südstadt: am 8. September sollen die Verträge mit der GWG über die Zurverfügungstellung der Räume unterzeichnet werden.

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Umbau Weidenstraße: der Umbau dient der Unterbringung der ARGE mit etwa 20 Mitarbeitern.

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Gruppenoptimierung der Südstadtkonferenz: die Stadtverwaltung möchte alle Stadtteilkonferenzen in Wuppertal auf einen Nenner bringen. Dafür wurde ein Satzungsentwurf verteilt. Die Teilnehmer waren von der "Bürokratisierung" so überrascht, dass zunächst keine Diskussion stattfand.

Brief vom Stadtverband
der Bürger-und Bezirksvereine

In der Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld vom 7. September wurde nur wenige für die Südstadt relevante Punkte behandelt. Im Rahmen des Bauleitplanes 967 wird westlich der Uni-Halle ein Wohngebiet ausgewiesen, das auf dem Gelände eines früheren Sportplatzes bebaut werden soll. -Ein Bürger der Südstadt beantragt die Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Bereich der Fuhlrottstraße 1 bis 49. -Die Zahl der Anwohnerparkplätze im Bereich Oberer Grifflenberg von Haus Nr. 159 bis zur Zufahrt "Am Heidchen" soll von 30 auf 10 Stellplätze verringert werden, da sich statt der möglichen 90 Anwohnerparkausweise nur insgesamt 22 Stück nachgefragt wurden.

Vom Stadtverband der Bürger- und Bezirksvereine bekamen wir einen Brief, in dem Dr. Wolfgang Baumann. Darin werden u.a. folgende Punkte mitgeteilt:

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Verleihung der "Goldenen Schwebebahn" an Pina Bausch (am 11.9.),

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Jahrestreffen des Stadtverbands am 16. November in der Sparkasse mit IHK-Präsident Friedhelm Sträter als Gastredner,

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Verleihung des "Wuppertalers" an den Ersten Vorsitzenden des Bürgervereins Vohwinkel, Helmut F. O. Müller (im Oktober),

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Gedankenaustausch zwischen dem Stadtverband und Oberbürgermeister Peter Jung,

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Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum des Stadtverbands.


Friedrichsberg, Parkanlage "Villa Freytag", 1910 vom Elberfelder Verschönerungsverein als öffentliche Anlage gestiftet.