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Wohnheim "Max-Horkheimer-Str. 167/169' von Grund auf modernisiert

Einen Schönheitspreis konnten die von 63 Studenten bewohnten Häuser an der Max-Horkheimer-Str. 167/169 vor ihrer Modernisierung nicht gewinnen. Dennoch fühlten sich die studentischen Mieter hier recht wohl. Ausschlaggebend waren die Nähe zur Uni, das Leben in einer überschaubaren studentischen Hausgemeinschaft im Grünen - und nicht zu vergessen - die legendären Sommerparties...

Nach 23 Jahren intensiver Nutzung der Studentenwohnheime mussten die studentischen Mieter im Sommer letzten Jahres allerdings den Handwerkern weichen. Die beiden Häuser des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal sollten nach Plänen der Architekten Christian Schlüter und Michael Müller vom Wuppertaler Büro ACMS von Grund auf modernisiert werden.

Nach achtmonatiger Bauzeit sind die beiden Wohnheime nun nicht mehr wiederzuerkennen:
Die vormals kleinen Fenster sind bodentiefen französischen Doppelflügelfenstern gewichen. Statt PVC-Böden verfügen alle Zimmer jetzt über wohnliches Eichenparkett. Komplett erneuert wurden auch die Küchen und Bäder. Eine dezentrale Belüftung mit Wärmerückgewinnung garantiert hier gutes Raumklima.

Geradezu spektakulär sind die äußeren Veränderungen: statt einer zu starker Verschmutzung neigenden Rauputzfassade leuchten die Studentenhäuser.

Aussenansicht

Geradezu spektakulär sind die äußeren Veränderungen: statt einer zu starker Verschmutzung neigenden Rauputzfassade leuchten die Studentenhäuser nun schon von weitem dank ihrer farbenfrohen aber wartungsarmen Kunststofffassade. Sowohl die Farbauswahl der Fassade als auch die in Fluren und Küchen folgt der Vorgabe des Farbdesigners Prof. Friedrich Schmuck, Dozent an der Essener Folkwang Hochschule. Wie bereits bei den Wohnheimen "Albert-Einstein-Str. 4-12" und "Neue Burse" ließ das Hochschul-Sozialwerk auch hier die Flachdächer begrünen. Und ebenso verwandelt ein superschneller Internetanschluss an das Hochschulrechenzentrum die Studentenbuden in multimediale Arbeitszimmer.

Zimmer InnenansichtKurzum, die Modernisierung schafft nun auch hier ideale Wohn- und Studienbedingungen in bester Lage zur Universität.

Und nicht zuletzt einen weiteren   wichtigen   Beitrag   zur Energieeinsparung:   die   Gebäude   aus  dem   Jahr   1984 wurden in moderne Niedrigenergiehäuser  verwandelt.   Dadurch reduzieren sich die Heizkosten, aber nicht zuletzt auch der Ausstoß an Kohlendioxid um mindestens die Hälfte.

Die Baukosten belaufen sich vorbehaltlich der Schlussrechnung auf ca. 2,065 Mio. Euro. Das Land NRW förderte die Modernisierung durch einen Zuschuss des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Technologie mit 773.724 Euro, dies entspricht 37,47 % der förderfähigen Baukosten.

Küchenansicht

Die Mieten inklusive Internet, Kabelanschluss, Hausmeisterservice, Heizung/ Strom/Wasser usw. beginnen bei 190 Euro für Zimmer in 3-er Wohngemeinschaften, Zimmer in 2-er WG's kosten 206 Euro, die Einzelappartements sind für 219 Euro monatlich zu haben.

Allerdings sind bis auf weiteres alle 63 Plätze bereits mit glücklichen studentischen Mietern belegt...