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Am 21. April traf sich der
Bürgerverein zur diesjährigen Jahreshauptversammung
im Kaminzimmer des Reformierten Gemeindestifts. Wie üblich
wurden zu Beginn die seit der letzten JHV verstorbenen Mitglieder mit
einer Schweigeminute geehrt.
Im Anschluss an seinen Rechenschaftsbericht verlas Herr Thias ein
Schreiben des Bürgervereins, in dem die Bedenken zur
Verkehrssituation mit zukünftiger Sperrung der
Dessauerbrücke geäußert wurden, die im
Zusammenhang mit dem neuen Busbahnhof bisher vorgesehen sind. Dem
Bericht der Schatzmeisterin folgte der Beitrag von
Kassenprüfer Berthold Gottschalk, der eine einwandfreie
Buchführung festgestellt hatte. So konnte der Vorstand
problemlos entlastet werden.
Bei den Wahlen standen dieses Mal wieder die Posten der Stellvertreter
auf der Tagesordnung. Da es keine Gegenkandidaten gab, fielen alle
Wahlgsänge einstimmig aus - bei Enthaltung der Betroffenen. So
wurden Ralph Hagemeyer (2. Vorsitzender), Hans Jürgen Vitenius
(stellvertretender Schriftführer) und Ottfried Schulze (2.
Kassierer) in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso erging
es den drei Beisitzen Karl Brandau, Jürgen Schröder
und Peter Trabitzsch.
Unter dem Punkt "Anträge" wurde die angepeilte
Gemeinnützigkeit des Bürgervereins erläutert
und fast einstimmig auf den Weg gebracht. Die Regularien für
die Satzungsänderung muss nun der Vorstand erarbeiten und
einer späteren Mitgliederversammlung vorlegen.
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Dr. Flunkert erläutert
das städtische Gebäudemanagement
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Zum Punkt "Verschiedenes"
entwickelte sich eine längere Diskussion um die schon
öfter angesprochenen Grünphasen für
Fußgänger an den Ampelanlagen an der
Augustastraße und Blankstraße vor dem
Gemeindestift. Manche älteren Fußgänger
empfinden es als verwirrend, wenn die Ampeln an den Fußwegen
schon nach kurzer Zeit wieder auf Rot umspringen, ehe die Passanten die
Fahrbahn komplett überquert haben.
Bezirksbürgermeister Vitenius wies zwar auf die zeitlichen
Verzögerungen hin, bis dann die Autofahrer Grün
bekommen, aber die nur etwa 13 bis 14 Sekunden währenden
Grünphasen für Fußgänger seien zu
kurz, monierten andere Teilnehmer.
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Hans
Joachim Thias und
Dr. Hans-Uwe
Flunkert freuen sich über den interessanten Abend.
Im zweiten Teil des Abends stellte Dr. Hans-Uwe
Flunkert, der Leiter
des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) diesen
städtischen Eigenbetrieb vor. Man sei hier zwar im operativen
Geschäft weitgehend selbständig, aber wenn es um
das Vermögen der Stadt gehe, habe der Stadtrat das
Entscheidungsrecht. Als das GMW vor zehn Jahren als Eigenbetrieb
eingerichtet wurde, habe man eine Bestandsaufnahme aller
städtischen Gebäude erstellt. Allein um die
Schulgebäude zu sanieren, habe man einen Bedarf von rund 200 Mio.
Euro ermittelt. Es sei allerdings schwierig, für alle Bauten einen
marktgerechten Preis zu errechnen, da manche Schulgebäude für
andere Zwecke nur bedingt genutzt werden könnten.
Dr. Flunkert hielt keinen längeren Vortrag, sondern bot den
Zuhörern Gelegenheit, gezielt Fragen zu stellen. So entwickelte
sich eine angeregte Gesprächsrunde.
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