Willi Ahrem war im Zweiten
Weltkrieg Leiter eines Bautrupps der
Organisation Todt in Nemirov in der Ukraine. Dort wurde er im Herbst
1941 unmittelbar Zeuge massenhafter Erschießungen von Juden.
Zur
Wahrung seiner eigenen Menschlichkeit entschloss sich Ahrem, in seinem
unmittelbaren Umfeld für einige wenige Verfolgte
lebensrettende Hilfe
zu leisten, auch wenn er wusste, dass er die Ermordung der meisten
Juden dadurch nicht aufhalten konnte. Willi Ahrem lebte nach dem
Zweiten Weltkrieg in der Elberfelder Südstadt. 1967 ist er
verstorben.
Mit
ernsten Mienen gedachten die Teilnehmer der Feier des mutigen
Verhaltens von Willi Ahrem.
Im Rahmen einer kleinen
Feier, die von unserem Bürgerverein
mitgestaltet wurde, fand die Enthüllung des Schildes statt.
Die Treppe
bildet eine Verbindung zwischen der Ecke
Gaußstraße/Oberer Grifflenberg
und einer Stichstraße der Fuhlrottstraße. Zur
Einweihung der nun
"namhaften" Treppe sprach Oberbürgermeister Peter Jung. An der
Einweihung nahm auch Willi Ahrems Sohn teil.
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