Pfarrer Petig
30 Jahre in der Südstadt
Am
1. April 1977 trat Frank H. Petig seinen Dienst als Vikar im
damaligen 5. Gemeindebezirk, Christuskirche West, an. Nach
erfolgreicher Probezeit wurde er am 3. April 1978 als Nachfolger von
Pfarrer Hans-Ludwig Slupina zum Pfarrer dieses Bezirks gewählt.
Der
langjährige Presbyter und Kirchmeister August Beucker
schreibt in seinem Rückblick:
"Viele
... könnten berichten von ihren eigenen
vielfältigen Eindrücken aus Gottesdiensten, als
Mitreisende, als mitkochende und Gastgeber, von den Freuden der Augen
und Ohren am sehen und hören (und denen des Gaumens
natürlich). Es würde viel erzählt von
Kinder-Bibel-Tagen und -Wochen, von Gemeindefrühstücksstunden,
vom Ostereiersuchen der Kinder, von den Austellungen "Im Turm" mit
vielen bildenden Künstlern, von Weinproben mit dem Männerkochklub, von
Reiseberichten mit Film und Dia und streifenden Einführungen in fremde
Religionen, die sie reisend berührten, von den Erlebnissen in den
Wochen der Gemeindefahrten in Frankreich und China, von Kirchen, Domen,
Tempeln und Pagoden, von Hütten und Palästen, fernen Strömen,
gewaltigen Gebirgen, ungeahntem fremden Leben und Völkergewühl,- von
Tasgesfahrten und Wanderungen im Bergischen Land, von Besuchen und
lehrreichen Besichtigungen von Museen und Fabriken, - vom Muschelessen
und Austernschlürfen, vom Bad in Pools, im Fluss und im Meer, -
von Tasgesfahrten und Wanderungen im Bergischen Land, von Besuchen und
lehrreichen Besichtigungen von Museen und Fabriken, - vom Muschelessen
und Austernschlürfen, vom Bad in Pools, im Fluss und im Meer, - und
ganz gewiss von Gottesdiensten und Chorgesang in Kirchen und Klöstern
anderer Religionen in fremden Ländern, in Städten und Dörfern und hoch
in den Bergen ..."
Die ausführliche Würdigung Frank Petigs und seiner Arbeit durch August
Beucker und andere liegt in den Predigtstätten und den Gemeindebüros
zum Mitnehmen aus.
In einem sehr persönlichen Grußwort übermittelte Gerson Monhof, Pfarrer
an der Johanneskirche, Dank und Glückwünsche der Gemeinde: "Das
Presbyterium bedankt sich, lieber Frank, bei Dir für die langjährige
und vielgestaltige Arbeit in der Christuskirche und über sie hinaus und
für die verschiedenen Verantwortungen, die Du in der Leitung der
Gemeinde und auch im Kirchenkreis übernommen hast. Wir wünschen uns,
dass Du noch manche Aufgabe in und an unserer Gemeinde erfüllen kannst,
dass Du aber auch weißt, Deine Kräfte einzuteilen. Für Dich persönlich
wünschen wir Dir Gesundheit, Freude, Zufriedenheit und Gottes Segen."
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