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Bericht
von der Jahreshauptversammlung 2007
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Am 23. April traf sich der
Bürgerverein zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Zu
Beginn verlas Hans Joachim Thias die Namen der verstorbenen Mitglieder,
die mit einer schweigenden Gedenkminute geehrt wurden.
In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der erste Vorsitzende an die
Aktivitäten des Vereins, darunter die große Reise nach
Lübeck, zwei Museumsbesuche und das Martinsgans-Essen.
Schatzmeisterin Brigitte Hagemeyer trug in bewährter Weise ihren
Bericht vor, den die Kassenprüfung voll bestätigte. So wurde
der Vorstand, bei Enthaltung der Betroffenen, einmütig entlastet.
Auch bei den Wahlen gab es keine Überraschungen. Die bisherigen
Amtsinhaber traten wieder an und wurden in ihren Funktionen
bestätigt: Hans Joachim Thias als 1.. Vorsitzender, Michael
Dickmann als 1. Schriftführer und Brigitte Hagemeyer als 1.
Kassiererin. Die jeweiligen Stellvertreter stehen erst im kommenden
Jahr zur Wahl. Aus dem Kreis der Beisitzer wurden Eva-Maria Buggert,
Karin Ernst und Elmar Schneehorst ebenfalls wiedergewählt. Auch
Kassenprüfer Berthold Gottschalk wurde wiedergewählt.
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Blick über den
Grünzug an der oberen Jägerhofstraße nach Osten: am
Horizont erblickt man den Technologiepark in der ehemaligen
Sagan-Kaserne mit der Firma Delphi
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Eine
kurze Aussprache gab es dann zum Punkt "Verschiedenes". Hier sprach
sich die Versammlung fast einstimmig für eine Resolution aus, mit
der der Bürgerverein eine eventuelle Wohnbebauung an der oberen
Jägerhofstraße ablehnt.
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Der eigentlichen Mitgliederversammlung vorangestellt wurde dieses Mal
der Vortrag des Gastreferenten, Herrn Wilhelm. Er stellte das Projekt
der Trassenumwandlung der Rheinischen Strecke anschaulich vor. Auf der
stillgelegten Bahnstrecke soll bekanntlich ein Fuß- und Radweg
angelegt werden.
Mit einem virtuellen Flug über
die Bahntrasse im Wuppertaler Norden zeigte Herr Wilhelm die an Tunneln
und Viadukten reich gesegnete Trasse. Der erst im vorigen Jahr
gegründete Verein "Wuppertal-Bewegung" legte im Mai 2006 eine
Machbarkeitsstudie vor, die nötige Investitionen von etwa 12 bis
16 Millionen Euro ermittelte. Hiervon sind bis zu 80 % der Kosten durch
NRW- bzw. EU-Ziel-2-Mittel förderungsfähig.
Die restlichen Eigenmittel werden
durch Spenden und Sponsoring erzielt.
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Die
Eisenbahntrasse soll zum Rad- und
Gehweg umgestaltet
werden, wie diese Fotomontage an einem der Viadukte zeigt.
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Die
genannten öffentlichen Fördermittel sind für Vorhaben
mit überörtlicher, regionaler Bedeutung bestimmt, die in
strukturell benachteiligten Gebieten verwirklicht werden. Aufgrund
seiner demographischen Perspektiven (sinkende Einwohnerzahlen)
fällt Wuppertal in die Zielkategorie.
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Bis zum
21. April verbuchte der Verein Wuppertal-Bewegung bereits feste
Spendenzusagen von 2,4 Millionen Euro. In einem kurzen Film wurden die
Arbeiten zum Freischnitt der Trasse und zum Schutz des großen
Viaduktes am Steinweg in Barmen gezeigt. Professionelle Helfer des
Technischen Hilfswerks Wuppertal (THW) mit ihrem speziellen Gerät
wurden von vielen engagierten Bürgern tatkräftig
unterstützt.
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Strahlende Gesichter nach der
Wiederwahl: Hans]. Thias, Eva-Maria Buggert, Elmar Schneehorst, Karin
Ernst, Michael Dickmann und Brigitte Hagemeyer.
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