Blick vom Bismarckturm


Links von der Fahne sieht man am Horizont den Fernmeldeturm am Westfalenweg.

Im letzten Herbst haben wir den Bismarckturm auf der Hardt besucht. Nach einer längeren Zwangspause wegen Sanierungsarbeiten war der beliebte Aussichtsturm wieder zugänglich. Bei gutem Wetter ermöglicht ein ehrenamtlich tätiger Türmer den Aufstieg auf die Plattform. An der dort oben flatternden Fahne kann man schon vom Tal aus sehen, ob der Turm geöffnet ist. Nach dem Tod seines Kollegen Harald Müller betreut Karl-Heinz Glöckner den Turm allein.


Der "heilige Berg" mit Kirchlicher Hochschule (hinten) und Justizvollzugsschule (vorn).

Von dem 22 m hohen Turm hat man einen weiten Blick. Allerdings ist die Plattform ziemlich beengt. Daher können immer nur ein paar Leute gleichzeitig die Aussicht genießen. Ganz in der Nähe des Bismarckturms liegt der Gebäudekomplex der Justizvollzugsschule NRW. Hier wurden in den fünfziger Jahren die Volksschullehrer in der damaligen Pädagogischen Akademie ausgebildet. Etwas weiter östlich schaut man auf die Kirchliche Hochschule. In nordöstlicher Richtung erblickt man am Horizont die beiden Wassertürme von Hatzfeld und das Hochregallager der Firma Dupont (früher Herberts).
Weit reicht der Blick über Unterbarmen, Barmen usw. nach Osten. In der Mitte der hohe Schornstein vom Heizkraftwerk "Am Clef".


Besonders breit entfaltet sich nach Osten der Blick über Unterbarmen, Barmen und Schwelm. Nach Süden schaut man über die Bahngleise hinweg zum Unterbarmer Friedhof, der sich weit in den Barmer Wald hineingeschoben hat. Und in Richtung Westen sieht man allerlei von Elberfeld, wobei allerdings die City großenteils hinter Bäumen der Hardtanlagen verschwindet und von der Nachmittagssonne überstrahlt wird.


Fünf unserer Turmbesteiger in luftiger Höhe.

Der Bismarckturm wurde 1907 auf der alten Stadtgrenze von Barmen und Elberfeld von beiden Städten gemeinsam erbaut. Er ist also genau so alt wie unser Bürgerverein.