Schüler spendeten für Rumänienhilfe

Die Friedrich-Bayer-Realschule im Schulzentrum Süd veranstaltet alle zwei Jahre ein großes Schulfest. Von den Einnahmen wird jeweils ein Viertel des Reinerlöses für einen guten Zweck gespendet. Im vorigen Jahr entschieden sich die Schüler(innen), den hierbei erzielten Betrag der Rumänienhilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt zu stiften. Den Anstoß gaben erschreckende Fotos aus einem rumänischen Kinderheim, die sie im Konfirmandenunterricht gesehen habe, berichtete Schülerin Mären Schmidt. Beim Schulfest wurde eine Schautafel aufgestellt, um auf die Anliegen der Rumänienhilfe aufmerksam zu machen. Wie Hannelore Gramer, Monika Lorenz und Pfarrerin Angelika van der List berichteten, hilft die Rumänienhilfe der Kirchengemeinde seit den frühen neunziger Jahren dem Kinderheim in Cisnadie (südlich von Sibiu/Hermannstadt) und seit einiger Zeit einem zweiten Kinderheim in Agigea (südlich von Constanta/Konstanza am Schwarzen Meer) durch Transporte mit Lebensmitteln, Kleidung, Spielzeug, Geld, gestrickten Anzieh- und Spielsachen, Decken usw. Zum Teil werden die Hilfssendungen in Verbindung mit der Rumänienhilfe Wuppertal durchgeführt. Über diese segensreiche Tätigkeit der Kirchengemeinde für Heimkinder in Rumänien haben wir in unserem Mitteilungsblatt übrigens zum ersten Mal im Herbst 1998 berichtet. Am 18. November 2004 übergaben Mären Schmidt und zwei weitere Schülerinnen im Lehrerzimmer der Friedrich-Bayer-Realschule einen Scheck über 500,- Euro an die Verantwortlichen der Rumänienhilfe.

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Gruppenbild mit dem großen Scheck: Kathrin Dorst, Hannelore Gramer, Monika Lorenz, Mären Schmidt und Martina Hering