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Wuppertaler Tafel

Die Wuppertaler Tafel wurde 1995 gegründet und ist damit unter den ersten 20 Tafeln in Deutschland. Inzwischen gibt es mehr als 400 dieser "Initiativen von unten", wie die Wuppertaler Tafel in ihrem Jahresbericht 2004 vermerkt. Darin lesen wir:

"Die Wuppertaler Tafel ... hat wahrscheinlich von allen Tafeln das umfangreichste Angebot an Hilfeleistungen. Nur jede fünfte Tafel betreibt neben der Verteilung der eingesammelten Lebensmittel an soziale Einrichtungen oder direkt an die Bedürftigen in den eigenen ,Tafelläden' auch eine Kantine mit warmem Essen. Auch die tägliche Verteilung von warmer Suppe, belegten Brötchen, Obst und Milchprodukten auf vier öffentlichen Plätzen ist eine Besonderheit. Ganz besondere Bedeutung hat darüber hinaus Medimobil, das kranken Obdachlosen nicht nur in Wuppertal, sondern auch in Solingen und Remscheid ärztliche Hilfe bringt. Diese Aktivitäten wurden auch 2004 in vollem Umfang weitergeführt. Dabei haben uns lokale Supermärkte, Bäckereien, Großküchen sowie auch überregionale Hersteller von Lebensmitteln weiterhin großzügig unterstützt. Die dreimal täglich geöffnete Kantine gibt durchschnittlich ca. 400 Mahlzeiten täglich aus, zum Monatsende sind es bis zu 650. Ab Februar 2005 werden wir noch zusätzlich ein Frühstück für Kinder anbieten.

In den vier Tafelläden in der Ludwigstraße (Herz-Jesu-Kirche), Wupperfeld (Nommensen-Haus), Langerfeld (CVJM-Heim) und Ronsdorf (Kirche St. Josef) erhalten jede Woche mehr als 500 Menschen reichliche Lebensmittel für sich und ihre Familien. ... Zusätzlich verteilen wir Lebensmittel auch täglich in unserer Kantine sowie über die Einrichtungen Sonne e.V. in Vohwinkel und Tacheles in der Luisenstraße. Weiterhin erhalten etwa 20 Schulen und soziale Einrichtungen von der AIDS-Hilfe bis zur Jugendschutzstelle regelmäßig kostenlose Lebensmittel.

Zu den vier Standorten des Sozialmobils kommen täglich jeweils 80-120 Menschen, um mit einer warmen Suppe, belegten Brötchen, Obst und Milchprodukten ihren Hunger zu stillen.

Insgesamt decken mehr als 1.000 Menschen in Wuppertal ihren Bedarf an Lebensmitteln durch die Vermittlung der Tafel ganz oder teilweise und können dadurch ein wenig leichter mit einem geringen Einkommen zurechtkommen."

Mehr Informationen:

http://www.tafel.wtal.de

Siehe auch Bericht in der Vereinszeitung 1/2004