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Hoffnungsschimmer für Eisenbahn-Brache?


Blick von der Stützmauer an der Einmündung Kluser Höhe/Wolkenburg auf das DB-Grundstück. Im Hintergrund links steht die Häuserzeile der Dessauerstraße, rechts am Bildrand sieht man das jenseits der Bahngleise stehende alte Gebäude "Gleis 1", in dem die Drogenhilfe Einrichtungen für Suchtkranke hat.

Seit vielen Jahren gammelt das DB-Gelände zwischen Dessauerstraße und Wolkenburg vor sich hin. Auf dem Grundstück, das zum Besitz des Bundeseisenbahnvermögens gehört, befinden sich zwei sehr schadhafte Baudenkmäler (Werkstattgebäude), die vor kurzem auf Veranlassung der oberen Denkmalbehörde notdürftig gegen den fortschreitenden Verfall gesichert wurden.

Im Laufe der Zeit hat es viele Ansätze für eine Nutzung gegeben. Der Boden des Geländes ist aber erheblich mit Schadstoffen belastet. Eine mögliche neue Nutzung scheiterte bisher an den Kosten der erforderlichen Altlastenbeseitigung. Außerdem ist die Lage im Stadtraum insoweit schwierig, als eine Anbindung an den Straßenraum nur an einer Stelle im Nordosten (zur Wolkenburg hin) möglich ist. Zur Adersstraße und zur Dessauerstraße hin liegt das große Grundstück deutlich tiefer als das jeweilige Straßenniveau.

Zur Zeit betreibt das Bundeseisenbahnvermögen, so berichtete die Stadtverwaltung kürzlich in der Bezirksvertretung, die Entwicklung der Fläche. Demnach soll auf dem östlichen Teil des Grundstücks ein Bürogebäude für eine bahninterne Nutzung entstehen. Nähere Details sind aber noch nicht bekannt.